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:: "Sein Fixpunkt ist die Sonne, deren Energie er nutzen will"
„Ich freue mich, den ältesten Umweltpreis zu bekommen“, sagte Franz Alt. „Mönchengladbach ist in diesem Punkt ein Pionier, ein beispielhafter Vorreiter.“
Mit der "Goldenen Blume von Rheydt", dem Umweltschutzpreis der Stadt Mönchengladbach, wurde am vergangenen Samstag der Autor und Fernsehjournalist Dr. Franz Alt ausgezeichnet. Oberbürgermeister Norbert Bude überreichte dem Preisträger im Rahmen eines Festaktes im Theater Mönchengladbach die Auszeichnung, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum hatte.
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Seit 1967 verleiht die Stadt den bundesweit ältesten Umweltschutzpreis an verdiente Persönlichkeiten, die sich auf verschiedene Weise für den Erhalt der Umwelt engagieren. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Graf Lennart Bernadotte als erster Preisträger vor 40 Jahren, Prinz Bernhard der Niederlande, Thor Heyerdahl, Tierforscher Heinz Sielmann, Kardinal Karl Lehmann und Hannelore "Loki" Schmidt, Gräfin Sonja Bernadotte und Forschungsastronaut Reinold Ewald. Vor zwei Jahren wurde mit der Initiative "Clean up Mönchengladbach" erstmals ein Verein ausgezeichnet, der sich für die Sauberkeit in der Stadt einsetzt.
Das Kuratorium zur Verleihung der Goldenen Blume unter Vorsitz von Dr. Gottfried Arnold entschied sich bei der 21. Verleihung für Dr. Franz Alt wegen seiner Verdienste auf dem gebiet des Umweltschutzes und der Erhaltung unseres Lebensraumes Erde. "Dr. Franz Alt ist nicht nur als erfolgreicher Fernsehjournalist und Buchautor bekannt, sondern auch als unermüdlicher Verfechter erneuerbarer Energien", heißt es in der Begründung des Kuratoriums.
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Mit der Auszeichnung wurde sein Einsatz für ökologische Techniken, Klimaschutz und alternative Energien gewürdigt. Mit zahlreichen Publikationen setzt er sich seit Jahren für eine breitere Akzeptanz für alternative Energienquellen wie Sonne und Windkraft ein. "Der Publizist, Fernsehjournalist und Vordenker, ein wortgewaltiger Mahner, der sich selbst als Rufer in der Wüste versteht, folgt der Vision einer besseren Umwelt. Sein Fixpunkt ist die Sonne, deren Energie er nutzen will. Seine Sorge gilt den Menschen, die nahezu unbekümmert ihren Lebensraum zerstören und nur zögerlich wahrnehmen, wie uns der Klimawandel mit seinen Naturkatastrophen erreicht", so Dr. Gottfried Arnold in seiner Laudatio, der zugleich auf den Klimawandel einging: "Die Welt steht in der wohl dramatischsten Klimaveränderung seit der Eiszeit. Und diesmal ist die Katastrophe menschengemacht".
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Für Franz Alt sei der alarmierende Klimabericht der Vereinten Nationen keine Überraschung. Als Journalist und Autor setze sich Franz Alt für erneuerbare Energien und Umweltschutz ein. "Und das schon seit Jahrzehnten", hob Dr. Gottfried Arnold hervor. "Sein Schlüsselerlebnis war die Tschernobyl-Katastrophe. Damals wurde dem zweifachen Vater klar, dass er für die Energiewende kämpfen muss - im Sinne seiner Kinder und aller nachfolgenden Generationen". Beruflich und privat habe Franz Alt den Umweltschutz als persönliche Herausforderung verstanden und angenommen. "Franz Alt ist Vorbild, weil er für seine Überzeugungen eintritt", so Arnold weiter.
"Müsste ich ihren Einsatz für ökologische Techniken und alternative Energien in einem Satz zusammenfassen, dann folgendermaßen: Sie stehen auf der Sonnen-Seite des Lebens, drehen mit ihren zahlreichen Publikationen und Vorträgen kräftig am Wind-Rad und gehen dabei sehr konsequent ihren eigenen Holz-Weg, der in Wirklichkeit ein Königsweg ist", sagte Oberbürgermeister Norbert Bude, bevor er dem 21. Preisträger die stilisierte Dahlie aus Gold samt Urkunde überreichte.
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Bude erinnerte in seiner Ansprache an den 1993 verstorbenen Philosophen und Ehrenbürger der Stadt, Hans Jonas, der dem ökologischen Ziel Stichwort und Auftrag zugleich gab: "Das Prinzip Verantwortung. Jonas wandte sich einer Philosophie zu, die in eine Ethik der Verantwortung für die belebte Natur mündete. Damit wolle er eine Humane Orientierung entfalten und der Verzweiflung angesichts einer spürbaren radikalen Sinnlosigkeit und einer entfremdeten Welt entgegenwirken". Seit der ersten Verleihung der Goldenen Blume bis heute haben sich alle Preisträger diesem Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung angeschlossen und diesen auf ihre Weise durch Taten umgesetzt.
Der Preisträger nutzte nach der Verleihung die Gelegenheit, vor den rund 500 Gästen in einem freien Vortrag mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos und Grafiken für seine Sache zu werben, neue Wege in der Energiepolitik zu gehen. "Die Energiefrage ist der Schlüssel für eine gute Zukunft. Wir machen aus dieser Erde ein Treibhaus, wenn wir so weiter machen wie bisher", mahnte er und führte in eindringlichen Worten eine Schilderung des derzeitigen Klimawandels zu Felde. "Statt Gas, Öl und Kohle müssen wir die erneuerbaren Technologien nutzen. Ein Argument dafür ist der Ölpreis, der sich bis zum Jahr 2015 vervierfachen wird", argumentierte Franz Alt weiter. "Was zählt, ist Wachstum mit der Natur und nicht gegen die Natur", verwies er auf Windkraft und Sonnenenergie als erneuerbare Quellen.
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Über die Auszeichnung mit der Goldenen Blume freute er sich sehr: "Mönchengladbach hat in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet. Als 1967 erstmals die Goldene Blume verliehen wurde, war der Begriff Umweltschutz noch ein Fremdwort. Die Preisrichter haben wesentlich dazu beigetragen, den Umweltschutzgedanken nach vorne zu bringen. Ich freue mich nun in einer Reihe mit Persönlichkeiten zu stehen, die mir in dieser Angelegenheit Vorbild sind", so der Preisträger abschließend.
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Seit 1967 verleiht die Stadt den bundesweit ältesten Umweltschutzpreis an verdiente Persönlichkeiten, die sich auf verschiedene Weise für den Erhalt der Umwelt engagieren. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Graf Lennart Bernadotte als erster Preisträger vor 40 Jahren, Prinz Bernhard der Niederlande, Thor Heyerdahl, Tierforscher Heinz Sielmann, Kardinal Karl Lehmann und Hannelore "Loki" Schmidt, Gräfin Sonja Bernadotte und Forschungsastronaut Reinold Ewald. Vor zwei Jahren wurde mit der Initiative "Clean up Mönchengladbach" erstmals ein Verein ausgezeichnet, der sich für die Sauberkeit in der Stadt einsetzt.
Das Kuratorium zur Verleihung der Goldenen Blume unter Vorsitz von Dr. Gottfried Arnold entschied sich bei der 21. Verleihung für Dr. Franz Alt wegen seiner Verdienste auf dem gebiet des Umweltschutzes und der Erhaltung unseres Lebensraumes Erde. "Dr. Franz Alt ist nicht nur als erfolgreicher Fernsehjournalist und Buchautor bekannt, sondern auch als unermüdlicher Verfechter erneuerbarer Energien", heißt es in der Begründung des Kuratoriums.
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Mit der Auszeichnung wurde sein Einsatz für ökologische Techniken, Klimaschutz und alternative Energien gewürdigt. Mit zahlreichen Publikationen setzt er sich seit Jahren für eine breitere Akzeptanz für alternative Energienquellen wie Sonne und Windkraft ein. "Der Publizist, Fernsehjournalist und Vordenker, ein wortgewaltiger Mahner, der sich selbst als Rufer in der Wüste versteht, folgt der Vision einer besseren Umwelt. Sein Fixpunkt ist die Sonne, deren Energie er nutzen will. Seine Sorge gilt den Menschen, die nahezu unbekümmert ihren Lebensraum zerstören und nur zögerlich wahrnehmen, wie uns der Klimawandel mit seinen Naturkatastrophen erreicht", so Dr. Gottfried Arnold in seiner Laudatio, der zugleich auf den Klimawandel einging: "Die Welt steht in der wohl dramatischsten Klimaveränderung seit der Eiszeit. Und diesmal ist die Katastrophe menschengemacht".
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Für Franz Alt sei der alarmierende Klimabericht der Vereinten Nationen keine Überraschung. Als Journalist und Autor setze sich Franz Alt für erneuerbare Energien und Umweltschutz ein. "Und das schon seit Jahrzehnten", hob Dr. Gottfried Arnold hervor. "Sein Schlüsselerlebnis war die Tschernobyl-Katastrophe. Damals wurde dem zweifachen Vater klar, dass er für die Energiewende kämpfen muss - im Sinne seiner Kinder und aller nachfolgenden Generationen". Beruflich und privat habe Franz Alt den Umweltschutz als persönliche Herausforderung verstanden und angenommen. "Franz Alt ist Vorbild, weil er für seine Überzeugungen eintritt", so Arnold weiter.
"Müsste ich ihren Einsatz für ökologische Techniken und alternative Energien in einem Satz zusammenfassen, dann folgendermaßen: Sie stehen auf der Sonnen-Seite des Lebens, drehen mit ihren zahlreichen Publikationen und Vorträgen kräftig am Wind-Rad und gehen dabei sehr konsequent ihren eigenen Holz-Weg, der in Wirklichkeit ein Königsweg ist", sagte Oberbürgermeister Norbert Bude, bevor er dem 21. Preisträger die stilisierte Dahlie aus Gold samt Urkunde überreichte.
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Bude erinnerte in seiner Ansprache an den 1993 verstorbenen Philosophen und Ehrenbürger der Stadt, Hans Jonas, der dem ökologischen Ziel Stichwort und Auftrag zugleich gab: "Das Prinzip Verantwortung. Jonas wandte sich einer Philosophie zu, die in eine Ethik der Verantwortung für die belebte Natur mündete. Damit wolle er eine Humane Orientierung entfalten und der Verzweiflung angesichts einer spürbaren radikalen Sinnlosigkeit und einer entfremdeten Welt entgegenwirken". Seit der ersten Verleihung der Goldenen Blume bis heute haben sich alle Preisträger diesem Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung angeschlossen und diesen auf ihre Weise durch Taten umgesetzt.
Der Preisträger nutzte nach der Verleihung die Gelegenheit, vor den rund 500 Gästen in einem freien Vortrag mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos und Grafiken für seine Sache zu werben, neue Wege in der Energiepolitik zu gehen. "Die Energiefrage ist der Schlüssel für eine gute Zukunft. Wir machen aus dieser Erde ein Treibhaus, wenn wir so weiter machen wie bisher", mahnte er und führte in eindringlichen Worten eine Schilderung des derzeitigen Klimawandels zu Felde. "Statt Gas, Öl und Kohle müssen wir die erneuerbaren Technologien nutzen. Ein Argument dafür ist der Ölpreis, der sich bis zum Jahr 2015 vervierfachen wird", argumentierte Franz Alt weiter. "Was zählt, ist Wachstum mit der Natur und nicht gegen die Natur", verwies er auf Windkraft und Sonnenenergie als erneuerbare Quellen.
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Über die Auszeichnung mit der Goldenen Blume freute er sich sehr: "Mönchengladbach hat in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet. Als 1967 erstmals die Goldene Blume verliehen wurde, war der Begriff Umweltschutz noch ein Fremdwort. Die Preisrichter haben wesentlich dazu beigetragen, den Umweltschutzgedanken nach vorne zu bringen. Ich freue mich nun in einer Reihe mit Persönlichkeiten zu stehen, die mir in dieser Angelegenheit Vorbild sind", so der Preisträger abschließend.
Quelle:
Stadt Mönchengladbach 2007
Stadt Mönchengladbach 2007
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