Zukunft
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:: Zukunftspreis SolarRegio Kaiserstuhl
Die Jury entschied sich einstimmig für die Rheingemeinde Weisweil. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Sponsoren sind der Wechselrichterhersteller KACO und die Elektrizitätswerke in Schönau, die durch Ihre Geschäftsführer Herrn Ralf Hofmann und Frau Ursula Sladek vertreten waren.
Es war bis zuletzt spannend. Keiner in der vollbesetzten Wyhler Turn- und Festhalle, außer der Jury (Gesamtvorstand des Fördervereins), wusste, wer den Zukunftspreis erhalten sollte. Sechs hervorragende Bewerbungen machten es der Jury nicht leicht. Georg Loeser hatte sich mit dem Verein ECOtrinova und dessen 31 grenzüberschreitenden Projekten für den Klimaschutz im Dreiländereck beworben. Die Klasse R9a/c der Emil-Dörle-Schule Herbolzheim mit Lehrer Bertram Albietz hatte Idee und Ausführung zur Beleuchtung des "Herbolzheimer Höfle" mit Solarstrom eingereicht. Corinna Dirr will aus dem Gasthaus "Schützen" in Endingen einen energiefreundlichen und vollkommen C0-freien Gasthof machen. Michael Gerber baut ein Energie effizientes Wohn- und Geschäftshaus, unter anderem mit einer transluzenten Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung und alternativen Energieerzeugung. Walter Vögtle aus Kiechlinsbergen reichte seine Rebsorte ("Schweitzergruß" ) ein, die ganz ohne Spritzmittel auskommt und die Rheingemeinde Weisweil bewarb sich mit ihrem Gesamtkonzept einer zukunftfähigen Kommune. Alle Bewerber erhielten eine schön gestaltete Urkunde für Ihre hervorragenden Leistungen.
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Zuerst dankte Klaus Bindner dem früheren Bundesumweltminister und Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin, der seinen Terminplan für die Feier verändert hatte und kurzfristig für Hermann Scheer eingesprungen ist und den Sponsoren, ohne die dieser Preis nicht möglich geworden wäre. Können wir noch eine wirkliche Nachhaltigkeit schaffen, riesige Konflikte, wenn nicht sogar Kriege um Rohstoffe verhindern?  Klaus Bindner beantwortete die Frage mit Ja !!, …. wenn wir endlich radikal die Zukunft angehen und keine Zeit mehr verplempern. Es gibt starke Lokomotiven in unserem Dreiländereck, die für diese Zukunft unter Dampf stehen und den Zug der Energiewende seit Jahrzehnten ziehen, aber noch zu viele, die den Kopf in den Sand stecken oder noch schlimmer - teilweise in den Bremserhäuschen sitzen und versuchen, uns auszubremsen. Die Umwelt kann nicht warte, bis alle die Bremser ausgestorben sind.
Bürgermeister Ernst Schilling, der die Laudatio hielt:„ Es funktioniert immer dann besonders gut, wenn es vom Kopf her angegangen wird“. Schilling zollte dem Förderverein Respekt, der viel in der Region ausgelöst habe. Zum Preisträger: 15% der Weisweiler Haushalte nutzen Sonnenenergie und brachten dem Ort bereits 2004 den Titel „ Solarhauptstadt der SolarRegio Kaiserstuhl ein. Die Rheingemeinde Weisweil setzt sich seit vielen Jahren nachhaltig und aktiv für eine intakte Umwelt ein und befindet sich auf dem Weg zu einer Vorbildkommune, die notwendige Veränderungen in der Umwelt- Klima- u. Ressourcenfrage aktiv anpackt und dies zusammen mit einer motivierten Bürgerschaft und Gemeinderat umsetzt. Die Gemeinde richtet Neubaugebiete nach der Sonne aus oder ermöglicht, wo dies noch nicht umgesetzt ist, ein Bauen mit der Sonne im Rahmen der Befreiung. Dachflächen von Schulen und Kläranlage wurden kostenlos für Bürgersolaranlagen zur Verfügung und machten Bürgern selbst Mut, eigene Anlagen zu verwirklichen. „Wir haben bei den regenerativen Energien einen deutlichen Konsens vor Ort“, so Bürgermeister Oliver Grumber. Weitere Projekte seien am Laufen.
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„Erneuerbare Energien sind lokale und regionale Wertschöpfung“, sagte der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin. „Wir alle haben den Klimawandel vollkommen unterschätzt“, stellte er fest und forderte in seiner engagierten Rede den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien, jetzt und ohne Verzögerung. Trittin begeisterte in einer überzeugenden Rede die Zuhörer und legte dar, dass die angebliche Renaissance der Atomenergie ein Märchen sei und dass es doch Unfug wäre, die eine Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, abgesehen von der Gefährlichkeit der Atomenergie und der ungelösten Atommüllfrage. Trittin forderte ein engagiertes Handeln und lobte den Förderverein für die regionalen Erfolge.
Weitere Grußworte und Gratulationen kamen noch von der SPD-Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß, von dem stellvertretendem Landrat Günter Stecher, im Namen badisch-elsässischen Bürgerinitiativen gratulierte Erhard Schulz dem Preisträger und dem Förderverein. Er ermahnte, dass es ein Verbrechen an den künftigen Generationen sei, so wenig gegen die Klimakatastrophe zu tun und kündigte an, die Bremser mit Namen in der Internetseite der Badisch-Elsässischen-Bürgerinitiativen www.badisch-elsaessische.de der Öffentlichkeit zu "präsentieren".
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Zuerst dankte Klaus Bindner dem früheren Bundesumweltminister und Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin, der seinen Terminplan für die Feier verändert hatte und kurzfristig für Hermann Scheer eingesprungen ist und den Sponsoren, ohne die dieser Preis nicht möglich geworden wäre. Können wir noch eine wirkliche Nachhaltigkeit schaffen, riesige Konflikte, wenn nicht sogar Kriege um Rohstoffe verhindern?  Klaus Bindner beantwortete die Frage mit Ja !!, …. wenn wir endlich radikal die Zukunft angehen und keine Zeit mehr verplempern. Es gibt starke Lokomotiven in unserem Dreiländereck, die für diese Zukunft unter Dampf stehen und den Zug der Energiewende seit Jahrzehnten ziehen, aber noch zu viele, die den Kopf in den Sand stecken oder noch schlimmer - teilweise in den Bremserhäuschen sitzen und versuchen, uns auszubremsen. Die Umwelt kann nicht warte, bis alle die Bremser ausgestorben sind.
Bürgermeister Ernst Schilling, der die Laudatio hielt:„ Es funktioniert immer dann besonders gut, wenn es vom Kopf her angegangen wird“. Schilling zollte dem Förderverein Respekt, der viel in der Region ausgelöst habe. Zum Preisträger: 15% der Weisweiler Haushalte nutzen Sonnenenergie und brachten dem Ort bereits 2004 den Titel „ Solarhauptstadt der SolarRegio Kaiserstuhl ein. Die Rheingemeinde Weisweil setzt sich seit vielen Jahren nachhaltig und aktiv für eine intakte Umwelt ein und befindet sich auf dem Weg zu einer Vorbildkommune, die notwendige Veränderungen in der Umwelt- Klima- u. Ressourcenfrage aktiv anpackt und dies zusammen mit einer motivierten Bürgerschaft und Gemeinderat umsetzt. Die Gemeinde richtet Neubaugebiete nach der Sonne aus oder ermöglicht, wo dies noch nicht umgesetzt ist, ein Bauen mit der Sonne im Rahmen der Befreiung. Dachflächen von Schulen und Kläranlage wurden kostenlos für Bürgersolaranlagen zur Verfügung und machten Bürgern selbst Mut, eigene Anlagen zu verwirklichen. „Wir haben bei den regenerativen Energien einen deutlichen Konsens vor Ort“, so Bürgermeister Oliver Grumber. Weitere Projekte seien am Laufen.
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„Erneuerbare Energien sind lokale und regionale Wertschöpfung“, sagte der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin. „Wir alle haben den Klimawandel vollkommen unterschätzt“, stellte er fest und forderte in seiner engagierten Rede den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien, jetzt und ohne Verzögerung. Trittin begeisterte in einer überzeugenden Rede die Zuhörer und legte dar, dass die angebliche Renaissance der Atomenergie ein Märchen sei und dass es doch Unfug wäre, die eine Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, abgesehen von der Gefährlichkeit der Atomenergie und der ungelösten Atommüllfrage. Trittin forderte ein engagiertes Handeln und lobte den Förderverein für die regionalen Erfolge.
Weitere Grußworte und Gratulationen kamen noch von der SPD-Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß, von dem stellvertretendem Landrat Günter Stecher, im Namen badisch-elsässischen Bürgerinitiativen gratulierte Erhard Schulz dem Preisträger und dem Förderverein. Er ermahnte, dass es ein Verbrechen an den künftigen Generationen sei, so wenig gegen die Klimakatastrophe zu tun und kündigte an, die Bremser mit Namen in der Internetseite der Badisch-Elsässischen-Bürgerinitiativen www.badisch-elsaessische.de der Öffentlichkeit zu "präsentieren".
Quelle:
Förderverein Zukunftsenergien
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Klaus Bindner 2007
e-mail:Â Post@SolarRegio.deÂ
Förderverein Zukunftsenergien
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Klaus Bindner 2007
e-mail:Â Post@SolarRegio.deÂ
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