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07.06.2017

Fossile Heizung dominiert im Neubau weiter

Wärmepumpen liegen mit deutlichem Vorsprung auf Platz zwei. Das Statistische Bundesamt hat Zahlen zu Heizsystemen in Neubauten für 2016 vorgelegt.

Dabei lassen sich zwei Trends erkennen. In Neubauten liegt Gas immer noch deutlich vorne, Wärmepumpen konnten sich dahinter behaupten. Der zweite Trend: als ergänzende Energiequelle kommen Solarthermie und Holzheizungen sehr umfassend zum Einsatz.

Insgesamt setzen immer noch 60 Prozent der neu gebauten Gebäude fossile Energieträger in ihren Heizungen ein. Fast jedes dritte Haus verwendet eine Wärmepumpe als Heizung. Nur 40 Prozent aller neuen Häuser bauen auf Erneuerbare als primäre Energiequelle, trotz der zum 1. Januar 2016 verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Diese spielt aber möglicherweise auch erst in den Folgejahren eine Rolle, da entscheidend ist, wann die Baugenehmigung erteilt wurde. Vor dem 1. Januar 2016 bereits genehmigte Bauvorhaben durften noch nach alten Vorschriften durchgeführt werden.

Gas hat die Nase bei Heizungen vorn

Der wichtigste Energieträger in neuen Wohngebäuden ist immer noch Gas. Mehr als jedes zweite neue Haus wird mit Gas beheizt. Wärmepumpen kommen auf über 30 Prozent. Fernwärme liegt bei knapp über 7 Prozent, Holzheizungen haben einen Anteil von 4,6 Prozent in Häusern, die 2016 fertiggestellt wurden. Der Anteil der Holzheizungen sei leider nicht so hoch wie es dem tatsächlichen Potenzial von Pelletheizungen oder wassergeführten Pelletöfen im Neubau entspräche, so Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands. "Vor allem wassergeführte Pelletöfen sind ein Feuerungstyp mit deutlich zu geringem Bekanntheitsgrad. Bei niedrigerem Wärmebedarf kann ein Pelletofen die Komplettversorgung übernehmen und bietet gleichzeitig ein ansprechendes, modernes Flammenspiel im Wohnraum. Zudem ist der Platzbedarf für die Brennstofflagerung sehr gering", erklärt Bentele.  

Heizöl spielt im Neubau keine Rolle mehr. Hier können Sie den Bericht weiterlesen

 

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Quelle   EnBausa.de | Pia Grund-Ludwig 2017

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