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08.06.2017

IRENA startet Umfrage zur Förderung von Erneuerbaren

Die internationale Energieagentur will Marktbarrieren für Unternehmen bei der innerbetrieblichen Energiewende identifizieren. Die Informationen sollen in den neuen „REmade Index“ einfließen und in Handlungsempfehlungen münden.

Zur Förderung von erneuerbaren Energien in der weltweiten Wirtschaft hat die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) eine globale Unternehmensbefragung gestartet. Die Ergebnisse der Umfrage werden in den kommenden „REmade Index“ einfließen, wie die IRENA am Mittwoch mitteilte. Der Report solle durch das Hervorheben aktueller Trends und Empfehlungen die Nutzung von erneuerbaren Energien in den Unternehmen beschleunigen.

Nach Angaben von IRENA-Generaldirektor Adnan Amin sind Direktinvestitionen in erneuerbare Energien oder der Erwerb von erneuerbaren Energiezertifikaten nur wenige Beispiele für die große Anzahl an Verpflichtungen und Maßnahmen zur Förderung von Ökostrom im Unternehmenssektor. Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Wirtschaftlichkeit von sauberer Energie besser sei als je zuvor, so Adnan weiter.

Eine frühere Studie von IRENA zum „Corporate Sourcing“ habe gezeigt, dass sich die Gründe für die Nutzung von erneuerbaren Energien geändert hätten. So sei die Entscheidung nicht nur auf soziale Motive der Unternehmen zurückzuführen, sondern fuße mittlerweile auf soliden Geschäftsentscheidungen auf der Grundlage von Kosten, Profitabilität und Versorgungssicherheit.

Die Informationen aus der nun gestarteten Unternehmensbefragung werden zusammen mit den Ergebnissen der bereits abgeschlossenen Umfrage unter den IRENA-Mitgliedsstaaten zusammengefasst, wie es weiter hieß. Letztere habe ergeben, dass trotz staatlicher Fördermaßnahmen weiterhin viele Bedürfnisse der Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren wollen, noch nicht ausreichend berücksichtigt würden.

„Die bisherigen Errungenschaften auf der ganzen Welt sind nur der Anfang dessen, was Unternehmen tun können, um den Energiewende zu beschleunigen. Bei Fortführung dieses Trends werde das globale Interesse an der Identifizierung und Beseitigung von Marktbarrieren und dem Austausch von Handlungsempfehlungen im öffentlichen sowie im privaten Sektor weiter zunehmen“, fügte Amin hinzu.

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