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27.03.2019

Swissolar: "Wir brauchen 25 Mal mehr Solarstrom"

In der Schweiz müsse der jährliche Zubau an Photovoltaikanlagen verfünffacht werden - von heute 0,3 auf jährlich rund 1,5 Gigawatt.

Nur so sei das Ziel eines Ausbaus auf insgesamt 50 Gigawatt Leistung bis zum Jahr 2050 zu erreichen, erklärte der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie in (Swissolar) anlässlich der Eröffnung der 17. nationalen Photovoltaiktagung in Bern. Der Ausbau sei notwendig, „um die für den Atomausstieg und die Dekarbonisierung erforderliche Solarstrommenge zu produzieren“.

Der Platz für diesen Ausbau sei auf den Dächern verfügbar. Das Ziel könne in einer ersten Phase lediglich mit einem optimierten Einsatz der heute bereits verfügbaren Mittel erreicht werden. „Insbesondere braucht es Ausschreibungen zur Förderung von Großanlagen ohne Eigenverbrauch.“

Im Zusammenspiel mit der Wasserkraft und der Speicherung von Überschüssen bleibt nach dem massiven Ausbau der Photovoltaik die Versorgungssicherheit im Jahresverlauf sichergestellt.
Seit Beginn der Solarförderung in der Schweiz vor zehn Jahren seien die Preise für Solarstrom in der Schweiz um über 80 Prozent gefallen.

Heute liefere Photovoltaik den billigsten Strom aller neuen Kraftwerke, weitere Preissenkungen seien absehbar. Allerdings mache die zunehmende Bürokratie beim Bau von Solaranlagen die Kostensenkungen bei den Komponenten größtenteils wieder wett. Der Aufwand dafür liege bei acht bis zwölf Stunden pro Projekt.

Swissolar appelliert an „die Verteilnetzbetreiber, Gemeinden und weitere Instanzen, ihre Abläufe zu vereinfachen und aufeinander abzustimmen“.

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SWISSOLAR: Der Zubau von Photovoltaik muss verfünffacht werden

Grundsätzlich muss der jährliche Zubau an PV-Anlagen verfünffacht werden (von heute 0,3 auf jährlich rund 1,5 Gigawatt). Nur so ist das Ziel eines Ausbaus von heute 2 auf insgesamt 50 Gigawatt PV-Leistung bis zum Jahr 2050 zu erreichen[1]  . Ein Ausbau, der nötig ist, um die für den Atomausstieg und die Dekarbonisierung erforderliche Solarstrommenge zu produzieren. Der Platz für diesen Ausbau ist auf unseren Dächern verfügbar, wie das Bundesamt für Energie (BFE) aufzeigt[2]. Dieses Ziel kann in einer ersten Phase lediglich mit einem optimierten Einsatz der heute bereits verfügbaren Mittel erreicht werden. Insbesondere braucht es Ausschreibungen zur Förderung von Grossanlagen ohne Eigenverbrauch. Im Zusammenspiel mit der Wasserkraft und der Speicherung von Überschüssen bleibt nach dem massiven Ausbau der Photovoltaik die Versorgungssicherheit im Jahresverlauf sichergestellt. Kurzfristig müssen bei der bevorstehenden Totalrevision des CO2-Gesetzes wichtige Weichen gestellt werden, um die Abkehr von fossilen Heizungen und Verbrennungsmotoren im Verkehr rasch voranzubringen.  

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[1] Die Markterhebung 2018 im Auftrag des BFE wird Ende Juni 2019 vorliegen.

[2] https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/news-und-medien/medienmitteilungen/mm-test.msg-id-72298.html

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