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22.12.2015

2015 – Rückschritt und Fortschritt

Das Jahr 2015 war für viele Menschen ein Jahr, in dem alte Dämonen zurückkehrten: Der Dämon des Krieges und die damit verbundenen Flüchtlingsströme, der Dämon der Umweltzerstörung und Skandale wie bei VW und der FIFA, der Dämon der Renationalisierung und des Ausländerhasses.

Aber kurz vor Weihnachten gibt es auch positive Meldungen und überraschende Entwicklungen:

  • Die UNO beschließt einstimmig eine Resolution, die ein wenig Hoffnung in die hoffnungslose Gegenwart des syrischen Volkes bringt. Dabei arbeiten scheinbare Erzfeinde wie die USA und Russland oder auch der Iran und Saudi-Arabien zusammen. Ein Hoffnungszeichen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Nach 20 erfolglosen Weltklimakonferenzen erarbeitet erstmals in der Menschheitsgeschichte die Weltgemeinschaft einen Klimaschutzvertrag, der diesen Namen auch verdient. Es stimmen 195 Regierungen zu – auch Öl-Länder wie Saudi-Arabien und Venezuela und die bisherigen Hauptbremser wie die USA und China. Das schien bisher undenkbar. Ein Hoffnungszeichen.
  • Die CDU stellt sich in der Flüchtlingsfrage nahezu geschlossen hinter ihre Kanzlerin, die dafür gesorgt hatte, dass 2015 in Deutschland eine Million Verfolgte und Verzweifelte Zuflucht und Schutz fanden. Angela Merkel hat diese menschenfreundliche Politik durchgesetzt, indem sie ihre Partei an das „C“ im Namen erinnerte. Ein Fortschritt.
  • Die Bundeskanzlerin hat auch erklärt, Abschottung und Grenzschließung nützen im Zeitalter der Globalisierung nichts, was wirklich hilft, ist die Bekämpfung der Ursachen von Flucht, Hunger und Elend. Ein Zeichen der Besinnung.
  • Die Rockefellers und andere Vertreter der „Old Economy“, die bisher komplett auf fossilen Rohstoffen basierte, haben begonnen, Milliarden Dollars aus Kohle, Gas und Öl abzuziehen und aus ethischen Gründen in erneuerbare Energien zu investieren. Ein Anfang.
  • Ein Autokonzern wie VW, der bei Abgaswerten schummelt, kann nicht mehr ungestraft einfach so weitermachen wie bisher.

Zum Jahresende 2015 fallen politische Entscheidungen, welche die Menschheit daran erinnern, dass wir alle Schwestern und Brüder und eine Menschheitsfamilie sind. Und dass wir alle Verantwortung auch für künftige Generationen haben.

Es sind überraschende Zeiten des Wandels und des Fortschritts – so wie die Geburt Jesu, seine Lehre und sein Leben ein großer Fortschritt für die Menschheit waren. Das Kind aus Nazareth – ein Flüchtlingskind – hat in seinem späteren Leben vieles neu gedacht und neu gemacht. Seine Bergpredigt ist das Programm für eine bessere Welt

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Quelle   FRANZ ALT 2015

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