Ad

Anzeige

Zurück zur Übersicht

18.05.2018

Elektroauto fahren heißt weniger Stress hinter dem Lenkrad

Was sich E-Autofahrer schon lange gegenseitig als Erfahrung erzählen, ist nun wissenschaftlich bewiesen.

Eine von LEVC, der London EV Company, die Elektrotaxis baut, beauftragte Studie zeigt, dass E-Fahrzeuge nicht nur die Kraftstoffkosten des Benutzers effektiv senken und die Luftqualität verbessern, sondern auch die Belastung des Körpers am Steuer reduzieren.

Erstmals wurde die Gehirnaktivität von Taxifahrern in Elektro- und Dieseltaxis in einem wissenschaftlichen Test überwacht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Fahrer der neuen Elektrotaxis (TX) waren konzentrierter, ruhiger und glücklicher als die Fahrer von Dieselmodellen.

Da immer mehr Städte emissionsfreien Nutzfahrzeugen mehr Bedeutung geben, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern, hat die Studie potenziell einen positiven Nutzen für die psychische Gesundheit aller Berufskraftfahrer.

Die neue Studie von LEVC zeigt, dass die leisere Fahrumgebung eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs erhebliche Vorteile für die psychische Gesundheit haben kann. Die Arbeit wurde in Zusammenarbeit mit Akademikern der Universität York erstellt. LEVC gab den Auftrag, ie mentale Aktivität - unter einer Vielzahl anderer physikalischer Faktoren - von Fahrern in neuen Elektrotaxis sowie im ähnlichen früheren Dieselmodell zu überwachen, um herauszufinden, ob das ruhige Gleiten Auswirkungen auf das Wohlergehen von hart arbeitenden Taxifahrern hat, die viel Zeit in ihren Autos verbringen.

Der Test wurde von Dr. Duncan Williams von der Universität York entwickelt und umgesetzt und fand in der Londoner Innenstadt statt. Vier professionelle Taxifahrer nahmen teil und unternahmen dafür eine Reihe von Probefahrten.

Ein Elektroenzephalogramm, dass die Gehirntätigkeit jedes Fahrers mit Elektroden messen kann, kam dabei in Einsatz. So wurde die Gehirntätigkeit über eine festgelegte Route durch die britische Hauptstadt gemessen und gab vollends neue Einblicke in die unterschiedlichen mentalen Zustände der Fahrern von Elektro- und von Dieselfahrzeugen. Herzfrequenz- und Audio-Messungen wurden ebenfalls durchgeführt.

Beim Taxifahren mit dem E-Auto zeigte sich folgender Unterschied:
Es wird fokussierter als mit dem Dieselfahrzeug gefahren.
Es wurde ein höheres Niveau der Beta-Gehirnwellenaktivität bei den Elektroautofahrern gemessen, was auf ein höheres Maß an aktiver Konzentration hinweist. Kurz gesagt, während der Fahrt mit dem Elektrotaxi waren die Fahrer ruhiger.
Das war besonders auffällig, wenn die Fahrzeuge an Ampeln warteten - eine typische Situation für den Londoner Taxifahrer.

Ruhiger als beim Fahren mit dem Dieselfahrzeug

Die Herzfrequenz war im elektrischen Taxi durchweg weniger variabel als beim Dieseltaxi, was auf eine größere mentale Ruhe hindeutet.  Das Elektrotaxi ist innen um rund 5 dB leiser als das Dieseltaxi. Das wirkt sich ebenfalls positiv aus.

Glücklicher Fahren mit dem Elektroauto

Weitere Fahrerbefragungsdaten zeigten, dass die größte Verbesserung gegenüber dem Dieseltaxi eine erhöhte Zufriedenheit der Fahrer war, gleich danach wurde von reduziertem Stress und weniger Ablenkung im elektrischen Taxi gesprochen. Alle Fahrer, die an der Studie teilnahmen, hatten zuvor bereits viele Kilometer im elektrischen Taxi zurückgelegt und waren mit der Steuerung und dem Fahrverhalten von E-Fahrzeugen vertraut.

Chris Gubbey, CEO von LEVC freut sich über das Ergebnis: "Unser Ziel war es, das fortschrittlichste Taxi der Welt zu bauen, ein Fahrzeug, das nicht nur dazu beitragen würde, die Luftverschmutzung in Städten zu verringern, sondern auch den Komfort für Passagiere und Fahrer auf der ganzen Welt zu verbessern. Wir freuen uns, dass wir ein Fahrzeug hergestellt haben, das nachweislich auch das Arbeitsleben von Taxifahrern verbessert.

Da Taxifahrer täglich bis zu 12 Stunden unterwegs sind, ist das Fahrzeug gleichzeitig ihr Büro. Wir schulden ihnen die Sorgfaltspflicht, die beste Arbeitsumgebung dafür zu bieten - und diese Studie zeigt, dass das Fahren unserer elektrischen Fahrzeuge einen klaren Vorteil für das psychische Wohlbefinden hat. Nächstes Jahr werden wir ein neues elektrisches Nutzfahrzeug vorstellen, was bedeutet, dass die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Elektrofahrens auch auf professionelle Van-Fahrer ausgeweitet werden. "

Dr. Duncan Williams meint: "Diese Studie hat sich als äußerst interessant erwiesen. Die Fahrer berichteten, dass sie im Elektrotaxi ruhiger, weniger gestresst und glücklicher seien als im alten Dieselmodell. Traditionell würden diese Gefühle mit mehr Alpha-Gehirnwellen korrelieren, die ein guter Indikator für Entspannung sind. Aber als wir uns die Daten ansahen, zeigten die Fahrer mehr Beta-Gehirnwellen, einen Indikator für geistige Aktivität und Aufmerksamkeit. Die Studie legt nahe, dass die ruhigere Fahrumgebung es den Taxifahrern erlaubte, konzentrierter zu sein. Mit anderen Worten, wenn sie den lauten Krach eines Dieselmotors entfernen, sind sie vielleicht befreit, um konzentrierter, aber ruhiger fahren zu können. Es ist ein faszinierendes Ergebnis und zeigt, dass es noch mehr Vorteile hat, elektrisch zu fahren, als wir bisher gedacht haben."

Der komplett neue TX, das E-Taxi aus London hat einen fortschrittlichen Elektroantrieb mit einem kleinen Notstromgenerator, womit eine Reichweite von bis zu 377 Meilen inklusive null Kilometer ohne Emissionen möglich wird und gleichzeitig die Luftqualität verbessert.

Das E-Taxi aus London hat sechs Passagiersitze, einen Rollstuhlzugang, Steckdosen für Laptops, USB-Anschlüsse, WLAN an Bord, ein Panoramadach sowie aktive und passive Sicherheitssysteme und ist damit das fortschrittlichste Taxifahrzeug der Welt.

Das Multifiltersystem des Fahrzeugs kann Gase und Partikel aus der einströmenden Luft entfernen. Darüber hinaus schließt ein eingebauter Luftqualitätssensor automatisch den Außenlufteinlass, wenn er eine erhöhte Luftverschmutzung in der Außenluft festgestellt wird.
Aktive und passive Sicherheitssysteme helfen, sowohl das Fahrzeug als auch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Dazu gehören Vorwarnkollisionswarnungen, autonome Notbremsungen und Notbremsassistenten und eine extrem starke, starre Aluminiumkarosserie mit Crashschutz nach höchsten internationalen Standards.

Untermauert von einer Investition von insgesamt 325 Millionen PFund, hat LEVC, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Geely, den ehrgeizigen Anspruch, der erste Wahl für städtische Nutzfahrzeuge in Städten auf der ganzen Welt zu sein. In der Nutzfahrzeugstrategie wird zunächst der neue TX, gefolgt von einem elektrischen LCV, eingeführt.

Zurück zur Übersicht

Quelle   LEVC 2018 | oekonews.at - holler 2018

Das könnte sie auch interessieren