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29.12.2016

Erstmals Elektro-LKW in Süddeutschland im Einsatz

E-Force E-Fahrzeug bei Max Müller Logistik und Spedition sorgt für reduzierte Emissionen.

Täglich werden bei der Max Müller Logistik und Spedition aus Opfenbach nun 300 Kilometer leise und völlig frei von Emissionen zurückgelegt: Die Tour beginnt mit dem Verteilen von Stückgut im Landkreis Lindau und auf der Lindauer Insel, anschließend übernimmt das E-Fahrzeug Umfuhren für einen Webmaschinen-Hersteller in Lindau und auf dem Rückweg sammelt es Stückgut bei mehreren Unternehmen in Wangen ein.

Pro Jahr verbraucht der Elektro-LKW statt 60 Badewannen Diesel (= 12.000 Liter) etwa 40.000 kWh Strom - bei gleicher Leistung. Der Elektro-LKW lädt seine zwei Lithium-Eisenphosphat Batterien in 6 Stunden an der neu gebauten Stromtankstelle der Firma.

Der LKW wurde von der E-Force One AG mit Sitz in Fehraltdorf/CH gebaut. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug der weiterentwickelten zweiten Generation E-Force V.2.0 mit umgerechnet 252 PS-Dauer und 408 PS Höchstleistung.

Der Hersteller, ein Familienbetrieb, hat bereits 18 dieser LKW gebaut, davon sind 15 LKW in der Schweiz täglich im Einsatz. In der Schweiz sind diese Elektro-LKW von der Straßenmaut (LSVA) und von der KFZ-Steuer befreit.

"Unser LKW bezahlt sowohl die Autobahn-Maut und KFZ-Steuer und das in einem Land, was sich der Elektro-Mobilität verpflichtet fühlt. Die Anschaffungskosten für den Elektro-LKW betragen 345.000 €. Das Bundesministerium für Verkehr fördert die Anschaffung mit 96.381 €. Der Elektro LKW kostet uns selbst damit 248.619 €. Für einen Standard-18-Tonner hätten wir 100.000 € bezahlt." meint Walter Müller, Geschäftsführer der Max Müller Logistik. "Von unserem Elektro-LKW erhoffen wir uns 30 % weniger Betriebskosten und 75 % weniger Wartungskosten. Das bringt eine Einsparung in Höhe von insgesamt 6.600 € pro Jahr.

Dies ergibt eine rechnerische Amortisationszeit von 22,5 Jahren. (148.619 € Mehrkosten: 6.600 € Einsparung) Daran erkennen Sie, dass so ein Elektro-LKW leider noch lange nicht wirtschaftlich ist. Warum machen wir dies? Wir verstehen uns als Pioniere und investieren in die Zukunft. Und das freut nicht nur unsere Mitarbeiter und unseren Projektleiter Michael Speer sondern auch die Vertreter der Öffentlichkeit."

Matthias Bentz (Bürgermeister von Opfenbach) und Eberhard Rotter (Mitglied des Landtages in München) haben das Projekt massiv unterstützt, genauso wie Markus Olligschläger vom DSLV (Deutscher Speditions-, und Logistik Verband). "Ohne deren Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen." so Walter Müller.

Dr. Gerhard Ecker (Oberbürgermeister von Lindau) und Michael Lang (Oberbürgermeister von Wangen) begrüßen den Elektro-LKW ebenfalls ausdrücklich, da damit weniger Emissionen in ihren Städten verursacht werden.

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Quelle   Max Müller Logistik 2016

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