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29.07.2018

Großbritannien: Bis 2040 fahren wir rein elektrisch

Ein Maßnahmenpaket wurde präsentiert und das Gesetz zu E-Ladestationen wurde beschlossen.

Die britische Regierung hat bereits im Vorjahr ihre "Industrial Strategy: building a Britain fit for the future" Strategie vorgestellt und im Juli mit der "Road to Zero"-Strategie" ihre Absicht bekannt gegeben, dass ab 2040 keine fossilen Fahrzeuge mehr auf den britischen Inseln fahren sollen. Nun hat das Department of Transport einen detaillierten 46-Punkte-Plan vorgelegt, der zeigt, wie das gehen soll.

Der Weg zu Null-Emissionen im Verkehrsbereich umfasst eine breite Palette von Initiativen zur Förderung umweltfreundlicherer Fahrzeuge, darunter sind Maßnahmen zur Verbesserung der Durchsetzung bestehender ICE-Emissionsstandards, eine Verlängerung der bestehenden Plug-In-Car- und Van-Förderung bis mindestens 2020; Fördermittel in Höhe von 246 Mio. Pfund für Batterietechnologien der neuen Generation sowie verschiedenste Initiativen mit einer Finanzierung von 400 Millionen Pfund zum Ausbau der Ladeinfrastruktur, einschließlich der Pläne für neue Laternen mit integrierten E-Ladestationen.

Bis zum Jahr 2040 "erwartet die Regierung, dass die meisten neuen Autos und Lieferwagen zu 100% emissionsfrei sind und alle neuen Autos und Lieferwagen eine signifikante Nullemissionsfähigkeit haben."

Laut dem Ausschuss für Klimawandel gibt es noch "einen Mangel an Klarheit über das erklärte Ziel, den Verkauf von konventionellen Autos und Lieferwagen zu beenden", die den Verkauf von einfachen Hybriden und Kurzstrecken-PHEVs auch nach 2040 ermöglichen. Das Department of Transport meinte auch, dass der Verkauf von Hybriden nicht verboten wäre.

Das CCC und Umweltgruppne kritisierten die Regierung, weil sie keine Maßnahme gegen die explodierenden Nachfrage nach SUVs gesetzt hat, was die derzeit durch die wachsende Zahl von Plug-in-Fahrzeugen verursachten Emissionseinsparungen mehr als aufhebt.


Neue Gesetze, um die Einführung elektrischer Ladestationen im ganzen Land voranzutreiben, wurden bereits beschlossen. Es gibt der Regierung neue Befugnisse, um sicherzustellen, dass die Autobahndienste mit vielen Ladestellen aufgewertet werden, und erlaubt es Bürgermeistern sogar, Ladestationen bei großen Kraftstoffhändlern in ihren Gebieten anzufordern. Es soll sicherstellen, dass öffentliche Ladestationen mit allen Fahrzeugen kompatibel sind, standardisieren, wie sie bezahlt werden und Standards für Zuverlässigkeit setzen.

Trotz der Kritik ist Verkehrsminister Chris Grayling optimistisch und meint, dass das britische Infrastruktur- und Versicherungssystem für die größte Transportrevolution in diesem Jahrhundert nun bereit ist.

Im Vorjahr stiegen die Verkäufe von PEHV und EVs um 27 %, mit Anfang 2018 waren rund 130.000 solche Fahrzeuge in Großbritannien zugelassen. 

Video zu den derzeitigen Vergünstigungen der E-Mobilität in UK

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Quelle   oekonews.at | holler 2018

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