Ad

Anzeige

Zurück zur Übersicht

23.12.2017

Kampf der Deutschen Umwelthilfe gegen Diesel-Abgas

Der SFV erklärt sich mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) solidarisch.

Die Europäische Kommission spricht inzwischen von über 12.000 vorzeitigen Todesfällen und in den USA ist schon der zweite VW-Manager hinter Gitter gekommen. Diesmal sogar für 7 Jahre, wie in der Frankfurter Rundschau vom 8.12.17 auf Seite 13 zu lesen war. In USA werden Menschen, die die Vorschriften zum Schutz des Lebens aus Gewinnsucht missachten, als Schwerverbrecher behandelt. In Deutschland dagegen dürfen sie weitermachen und die Regierung lässt sich sogar auf Verhandlungen mit ihnen ein.

In der Winterzeit wird es besonders schlimm
Jetzt in der Winterzeit wird es wieder besonders schlimm: Bei Temperaturen unter +10 Grad Celsius ist die ordnungsgemäße Abgasreinigung bei fast allen Diesel-Fahrzeugen abgeschaltet. Das haben wir durch eigene Abgastests herausgefunden und von den Behörden bestätigt bekommen. Moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws. Mit deaktivierter Abgasreinigung werden von November bis März unsere Städte mit dem giftigen Dieselabgasgift NO2 regelrecht geflutet. Aber die Behörden unternehmen nichts dagegen.

Besonders hart trifft das die Schwächsten in unserer Gesellschaft: Kleinkinder, Frühchen mit Lungenunterfunktion, ältere Menschen und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma leiden besonders unter dem unsichtbaren Gift Stickstoffdioxid (NO2).

Die EU-Kommission hat die Zahl der jährlichen Todesfälle durch das Dieselabgasgift NO2 auf 12.860 vorzeitige Todesfälle heraufgesetzt. Die für den Betrug verantwortlichen Konzerne müssen von der Politik oder den Gerichten in die Pflicht genommen werden. Die Autokonzerne versuchen seit zwei Jahren, die Veröffentlichung unserer Messergebnisse bzw. deren Bewertung zu unterbinden.

Wir wollen saubere Atemluft in allen belasteten Städten in Deutschland durchsetzen! Mit Rechtsverfahren in mittlerweile 62 Städten wollen wir der Umwelt aber auch den Millionen unter Dieselabgasen leidenden Menschen helfen, ihr "Recht auf saubere Luft" wirkungsvoll durchzusetzen. Der Weg über die Gerichte ist derzeit der einzig verbliebene, um Politik, Behörden und Automobilkonzerne zur Einhaltung von Recht und Gesetz zu bewegen. Dank der bisherigen Unterstützung tausender Menschen haben wir schon viel erreicht. Aber nur, wenn wir weiter dranbleiben, werden wir dauerhaft Erfolg haben! Bitte unterstützen Sie uns in diesem zähen, aber so wichtigen Kampf! Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden weiter für saubere Luft kämpfen. Bitte helfen Sie uns, die damit verbundenen hohen Kosten weiterhin stemmen zu können: für Rechtsverfahren, für die Ermittlung von illegalen Abschalteinrichtungen, für reale Abgasmessungen sowie für die Information der Öffentlichkeit über die Machenschaften der Automobilindustrie und die Untätigkeit von Politik und Behörden.

Die Deutsche Umwelthilfe lässt nicht locker!

Informationen zu den bisherigen Klagen der DUH wegen Überschreitung der Grenzwerte

Zurück zur Übersicht

Quelle   Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) | 2017

Das könnte sie auch interessieren