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05.03.2013

Forschung als Motor der Energiewende

Bundesministerin Johanna Wanka (CDU): "Die wichtigsten Köpfe und besten Ideen gehören an einen Tisch"

Das "Forschungsforum Energiewende" versteht sich als Dialogplattform aller am Prozess der Energiewende Beteiligten, die die verschiedenen Optionen aus der Wissenschaft je nach Perspektive bewerten und in Empfehlungen umwandeln.

Im "Forschungsforum Energiewende" kommen hochrangige Vertreter der Ressorts, der Länder, der Akademien, der Wissenschaftsorganisationen und Universitäten mit Vertretern aus Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppen zusammen. Dem hochrangig besetzten Leitungskollegium des Forschungsforums steht Herr Staatssekretär Dr. Georg Schütte vor.

Im "Forschungsforum Energiewende" sollen zentrale Fragestellungen aus Gesellschaft und Wirtschaft zur Energiewende aus Sicht der Wissenschaft erörtert werden. Aufbauend auf den Analysen des Projekts "Energiesysteme der Zukunft" der deutschen Wissenschaftsakademien sollen Vorschläge, Empfehlungen, Szenarien und Optionen zur Energiewende, die aus der Forschung entwickelt werden, gemeinsam mit den Stakeholdern bewertet werden. Antworten sowie Forschungs- und Umsetzungsfragen werden durch das "Forschungsforum Energiewende" in den Gesamtzusammenhang gestellt.

Die Vorschläge des "Forschungsforums Energiewende" werden als Beiträge der Wissenschaft den jeweils verantwortlichen Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in Form von Empfehlungen zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls werden Bedarfe für die weitere Forschung formuliert; das "Forschungsforum Energiewende" gibt Anregungen zu langfristigen Forschungsthemen aus Sicht aller Stakeholder aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Energieforschung hat bereits wichtige Erkenntnisse zum Gelingen der Energiewende beigetragen:

  • Die angewandte Forschung sorgt bei Windkrafträdern dafür, dass neue Anlagen sehr viel mehr Strom produzieren als Vorgängermodelle.
  • In der Materialforschung entwickeln Wissenschaftler mit Hilfe von Nanotechnologien neue Strukturen, die einen Durchbruch bei der Entwicklung leistungsfähiger und dabei sehr leichter Batterien versprechen.
  • Durch neueste Kraftwerkstechnologien kann es gelingen, die Effizienz und den Wirkungsgrad konventioneller Energieerzeugung weiter zu steigern.

Wie groß die Vielfalt und das Know-how in der Energieforschung in Deutschland ist, zeigt die Landkarte der Energieforschung, die von heute an auf der BMBF-Homepage abgerufen werden kann. Aus ihr geht hervor, welche außeruniversitären Forschungseinrichtungen und welche Hochschulen (also Universitäten und Fachhochschulen) in Deutschland zum Thema "Energie" forschen. Ziel ist es, damit die Transparenz über die Akteure in der Forschung zu erhöhen und das Zusammenwirken in der Forschergemeinschaft zu befördern.

Die Forschungslandkarte und weitere Informationen zur Plattform Energiewende finden Sie unter www.bmbf.de

Ebenso startete soeben die Wissenschaftsakademien das Projekt "Energiesysteme der Zukunft" - mehr

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Quelle   Bundesministerium für Bildung, Forschung und Wissenschaft  2013