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12.07.2012

Fünf Tipps für einen grünen Urlaub

Endlich Urlaubszeit! Um die Reiseregionen auch zukünftig zu erhalten, ist nachhaltiger Tourismus wichtiger denn je. Greenpeace hat fünf Tipps, wie sich nicht nur die Urlauber, sondern auch die Umwelt und das Klima erholen können.

1. Das Gute liegt so nah

Beim Urlaub zählt der gefühlte Abstand zum Alltag. Der ergibt sich aus der Reisezeit und nicht aus der Entfernung. Außerdem: Je näher das Urlaubsziel, desto kürzer die Anreise - umso mehr Zeit bleibt für die Erholung!

Warum also nicht mal Kanufahren in Mecklenburg-Vorpommern statt Kitesurfen auf Mallorca? Oder bei einem Radurlaub Deutschland erkunden? Die schönsten Radstrecken findet man beim ADFC

2. Klimafreundlich anreisen

Umweltschonend und entspannt gelangt man per Bahn an die meisten Urlaubsorte. Oft gibt es spezielle Angebote für Kulturreisen oder Städtetrips. Ebenfalls können sich Gruppentarife lohnen.

Wenn es doch das Auto sein muss, bieten sich Mitfahrgelegenheiten an. Autofahren kann zumindest in einem gewissen Umfang klimafreundlicher werden, wenn das Gaspedal nicht bis zum Anschlag durchgedrückt wird und stattdessen eine Geschwindigkeit von 120 km/h eingehalten wird. Dazu noch weitere Spritspartipps. zu beachten, schont nicht nur die Urlaubskasse, sondern auch das Klima.

Manchmal lassen sich Flüge jedoch nicht vermeiden. Leider, denn die Emissionen etwa auf der Strecke Berlin - Gran Canaria und zurück betragen 1960 kg CO2 - pro Passagier! Zum Vergleich: Das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen liegt bei 3.000 kg CO2. Die CO2-Effizienz - aufgeteilt in Kurz-, Mittel- und Langstrecke - verschiedener Fluggesellschaften kann man hier vergleichen und den besten Anbieter für die Strecke wählen.

Ein Ausgleich zu Flugreisen, Zug- oder Autofahrten und anderen persönlich verursachten CO2-Emmissionen kann bei atmosfair geleistet werden. Passagiere zahlen dafür freiwillig einen von den Emissionen abhängigen Klimaschutzbeitrag, den atmosfair dazu verwendet, Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

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Quelle   Greenpeace | Sara Westerhaus 2012