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02.10.2014

Frostschutz von oben – Dem Haus „aufs Dach steigen“

Serie „Das Haus winterfit machen“: Erster Teil | Frostschutz von oben – Dem Haus „aufs Dach steigen“.

Die „Früchte“ des Herbsts sind schön anzusehen: Bunte Blätter, Moos, kleine Zweige und Fallobst schmücken Felder, Straßen und Häuser. Doch auf Dächern können die Schöpfungen der Natur Schaden anrichten: Vermengt als Biomasse verstopfen sie Regenrinnen und –rohre und behindern den Wasser- und Schneeabfluss. Wenn es friert, kann es dem Dach sogar an die Substanz gehen: Das in der Biomasse gespeicherte Wasser vereist dann an Ort und Stelle und kann so Schäden an Ziegeln und Dachrinnen verursachen. Deshalb empfiehlt Andreas Skrypietz, Leiter der Klima- schutz- und Informationskampagne „Haus sanieren - profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU): „Damit das Haus die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht, sollten Eigentümer jetzt daran denken, ihr Dach von Blättern, Moos und Co. zu befreien.“

Über undichte Stellen im Dach kann Feuchtigkeit eindringen

Nach den ersten Unwettern sei noch nicht jeder dazu gekommen, abgedeckte Dachziegel zu ersetzen oder lose wieder gerade zu rücken. Über solche undichten Stellen im Dach könne Feuchtigkeit eindringen, die für Haus und Bewohner unangenehm werden kann. „Neben hässlichen Flecken an Wänden oder Decken kann dadurch in der Wohnung auch Schimmel entstehen“, so Skrypietz. Deshalb solle man das Dach gerade im regnerischen Herbst häufiger unter die Lupe nehmen.

Ausbessern sollte bei Flachdächern immer ein Fachmann

Auch auf Flachdächern können gefrorene Pfützen, Blasen oder Risse in der Dachpappe zu Schäden führen. Ausbesserungsarbeiten sollten hier aber immer vom Fachmann durchgeführt werden, so Skrypietz. Auch bei Schimmel oder feuchten Stellen im Gebälk oder an Gauben, sei ein Fachmann gefragt. „Das Eindringen von Feuchtigkeit kann die Schutzfunktion von Dächern enorm gefährden. Ausschlaggebend dafür kann auch die man- gelhafte oder fehlende Dämmung sein“, so der Sanierungs-Experte. „Wer einen Experten fürs Dach sucht, findet auf sanieren-pofitieren.de eine große Datenbank, in der deutschlandweit rund 700 Dachdecker registriert sind.“

DBU-Energie-Check zeigt auf den ersten Blick, wo Wärme verloren geht

In einem ungedämmten Haus gingen Wärme und Energie schnell durch Keller, Außenwände, Fenster und Dach verloren. Eigens geschulte Dachdecker der DBU-Kampagne würden solch ein Dämm-Problem sofort erkennen. Mit Hilfe des kostenlosen Energie-Checks der DBU sehen Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern auf den ersten Blick, welche Teile des Gebäudes sanierungsbedürftig sind. Nach der Beratung erhalten sie eine Broschüre, die bei den nächsten Sanierungsschritten hilft. An der bundesweiten Aktion beteiligen sich mehr als 12.000 Handwerker aller Gewerke, Energie- Berater, Architekten und Bau-Ingenieure.

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Quelle   Deutsche Bundesstiftung Umwelt 2014