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23.08.2013

Kurzschluss - Energiewende ohne Saft

phoenix | 26.08.13 | 15:15

Die neue Stromleitung hängt an bis zu 80 Meter hohen Masten. Die 230 Kilometer lange Hochspannungstrasse führt durch Niedersachsen und ist, so die Bundesnetzagentur, notwendig, damit die Energiewende funktioniert.

Sie soll den Windstrom von Nord- und Ostsee in den Süden transportieren. Doch unter den geplanten Leitungen gibt es kaum ein zehn Kilometer langes Gebiet ohne eine Bürgerinitiative, die den Bau verhindern will.

Und auch im Süden, dort, wo der Windstrom aus dem Norden gespeichert und mittags, wenn der Verbrauch am höchsten ist, ins Netz eingespeist werden soll, regt sich Widerstand. Zwar ist unumstritten, dass neue Stromspeicher und Hochspannungsleitungen Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende sind.

Vor Ort jedoch, im Schatten der Masten oder am Rande großer neuer Staubecken, sehen das manche Bürger anders. Wer sind diese Leute und was sind die Motive des Widerstands?

Für das NDR Dokuformat "45 Min" beobachten die Autoren Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi über gut ein Jahr hinweg zwei Bürgerinitiativen bei ihrem Widerstand gegen zwei Großprojekte der Energiewende, eine im niedersächsischen Bad Gandersheim und eine zweite im Schwarzwald.

Es stellt sich die Frage, wie der Ausstieg aus der Atomenergie gelingen soll, wenn Einzelinteressen der Bürger mit dem Jahrhundertprojekt des hochkomplexen Umbaus der deutschen Energieversorgung in Kollision geraten.

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Quelle   phoenix 2013