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04.08.2011

Japans größte Solarmodul-Anlage in Betrieb

Solar Frontier gab bekannt, dass alle Produktionslinien der neuen Kunitomi Anlage in Miyazaki, Japan, vollständig in Betrieb genommen wurden.

Ab sofort produziert die dritte Fertigungsstätte des Unternehmens die volle Modul-Kapazität von 900MW im Jahr. Seinen Planungen voraus, meldete Solar Frontier Anfang des Monats, dass die 150W Module mit einer Effizienz von 12,2 Prozent verfügbar sind. Das neue Werk erfüllt somit Solar Frontiers Produktionsplan, um das Ziel von 900MW pro Jahr zu erreichen und steigert gleichzeitig die durchschnittliche Modul-Leistung weiter.

Größte CIS-Modulfabrik weltweit

Die neue Produktionsstätte ist nicht nur die größte Anlage für Solarmodule in Japan, sondern auch die weltweit größte CIS-Modulfabrik. Dank seines Produktions-Know-hows konnte Solar Frontier das Kunitomi Werk in nur 16 Monaten in Betrieb nehmen. Zusammen mit den bereits bestehenden Produktionswerken verfügt das Unternehmen nun über Kapazitäten von knapp einem Gigawatt. Seit Februar 2011 liefert Solar Frontier Dünnschicht-CIS-Module aus der neuen Fabrik aus, in die das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar investierte.

„Wir konnten unsere dritte Anlage dank unserer erfahrenen Führungskräfte und unserer Belegschaft, die zu den besten der Welt gehören, in kürzester Zeit vollständig in Betrieb nehmen“, erklärt Hiroshi Yoshida, Vice President, Manufacturing, Solar Frontier. „Die Erfahrungen, die wir bei unseren ersten beiden Produktionsstätten sammeln konnten, haben sich ausgezahlt.“

„Unser Atsugi Research Center (ARC) ist das Produktionslabor, in dem wir unsere Prozesse – von der Rohstoff-Anschaffung bis hin zur Fertigstellung der Module – so lange verfeinern, bis die Modelle genau die Vorgaben erfüllen, die wir bei der Produktion erzielen möchten“, so Satoru Kuriyagawa, Chief Technology Officer bei Solar Frontier. „Wir haben die Effizienz der Anlage um den Faktor Zehn im Vergleich zu unserer zweiten Fertigungsstätte sowie den Automatisierungsgrad erhöht. Gleichzeitig stellen wir größere und effizientere Module in den Kunitomi Produktionslinien her.“

Die Solar Frontier Module sind jetzt in einem höheren Volumen, mit einer höheren Effizienzrate und einer größeren Modulfläche verfügbar als andere in Serienfertigung hergestellte Dünnschicht-Module. Zudem erzielen die Module eine höhere Energieleistung (kWh) unter realen Wetterbedingungen. Die Energieleistung liegt im Betrieb aufgrund des „Light-Soaking“-Effekts der CIS-Module um bis zu zehn Prozent höher als die Ausgangsleistung. Dank des Temperatur-Koeffizienten, der niedriger ist als bei kristallinen Silizium-Modulen, lassen sich in unterschiedlichen Klimazonen und unter realen Bedingungen mehr Kilowattstunden gewinnen.

„Wir identifizierten die CIS-Dünnschicht-Technologie bereits 1993 als diejenige mit dem größten Potenzial, um dem fast ausgereiften kristallinen Silizium-Standard zu ersetzen. Die volle Produktionskapazität im Gigawatt-Bereich haben wir in nur knapp über 21 Monaten nach dem ersten Spatenstich erreicht. Dies zeigt die Fähigkeiten von Solar Frontier in allen Bereichen“, fasst Shigeaki Kameda, CEO von Solar Frontier, zusammen. „Mit unserer neuen Generation von CIS-Modulen haben wir, auch dank der Unterstützung unserer Kunden, der Welt gezeigt, dass wir diese Technologie mit hoher Geschwindigkeit skalieren können.“

Solar Frontier hat sich zum Ziel gesetzt, einer der führenden Anbieter im weltweiten PV-Markt zu werden. Dies will der Dünnschicht-Spezialist durch eine Rekord-Effizienz seiner umweltfreundlichen CIS-Module erreichen, die im ARC erzielt wurde, sowie durch die anspruchsvolle Produktionsqualität, deren bestes Beispiel die Kunitomi Anlage ist.

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Quelle   Solar Frontier 2011