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08.09.2011

Ein Pelletskraftwerk für Ein- und Mehrfamilienhäuser

Erzeugung einer Ökostrom produzierenden Pelletsheizung - Testphase erfolgreich angelaufen.

Die dezentrale Energieerzeugung mittels Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung ist derzeit eines der zentralen Energiethemen. Der Vorteil liegt in einer effizienteren Energienutzung, da die Wärme nicht nur für die Stromerzeugung, sondern auch für die Raumwärme genutzt wird. Bisher gibt es jedoch nur Systeme, welche fossile Energieträger zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. ÖkoFEN mit Sitz in Niederkappel/OÖ. arbeitet zurzeit bereits intensiv an der Entwicklung einer serienreifen Strom produzierenden Pelletsheizung. Mit diesem Pelletskraftwerk soll die Ökostromerzeugung im eigenen Haus ermöglicht werden, betonen die ÖkoFEN- Geschäftsführer Ing. Herbert und Stefan Ortner.

Stromerzeugung durch hochwertige in die Pelletsheizung integrierte Stirling-Motoren Zur Stromerzeugung dient ein Freikolben-Stirling-Motor des Herstellers Microgen Engine Corporation aus England, wie er auch in herkömmlichen gasbefeuerten Mikro-KWKs namhafter Hersteller serienmäßig eingesetzt wird. Im marktreifen Produkt liefert der Stirlingmotor, der in einer Pelletsheizung integriert ist, 1 Kilowatt elektrische Energie und deckt somit einen Großteil des Tagesstrombedarfs eines Haushalts ab.

Der Betrieb des Systems wird wärmegeführt erfolgen: Das Gerät arbeitet, wenn Wärme benötigt wird und produziert gleichzeitig Strom, der entweder gleich verbraucht oder andernfalls in das Stromnetz eingespeist wird.

Große Erfolgschancen für Strom produzierende Pelletsheizung Viele Projekte zur Entwicklung einer Strom produzierenden Heizung sind in der Vergangenheit gescheitert. Stefan Ortner, ÖkoFEN Geschäftsführer und Leiter des Entwicklungsprojekts weiß, warum es diesmal anders sein wird: „Wir verfügen über einen serienreifen Stirlingmotor, in dessen 15 Jahre dauernde Entwicklung mehr als 200 Millionen Euro geflossen sind. Und wir haben den Pelletskessel genau auf die Kombination mit dem Stirlingmotor abgestimmt.“ Der Stirlingmotor besitzt positive Eigenschaften, die wir von Verbrennungsmotoren nicht kennen. Er ist vollkommen wartungsfrei, langlebig, geräusch- und emissionsarm. Wird er wie im ÖkoFEN-Projekt mit Biomasse beheizt, ist der Betrieb sogar CO2-neutral.

Erhebliche Vorteile gegenüber der Photovoltaik gegeben Einer der Vorteile dieser Strom erzeugenden Heizung gegenüber der Photovoltaik besteht darin, dass die Zeiten der Stromerzeugung mit dem tatsächlichen Verbrauch besser übereinstimmen. Denn im Winter, wenn die Menschen häufiger zu Hause sind, benötigen wir Heizungswärme und auch den meisten Strom. Die Photovoltaik liefert jedoch aufgrund der Tageslänge und der Witterungsbedingungen den Großteil des Stroms im Sommer. Ein höherer Eigenverbrauchsanteil und weniger Strombezug sind mit der Strom produzierenden Pelletsheizung möglich.

Open Innovation - Einbindung aller kompetenten Partner bei der Entwicklung des innovativen Produkts ÖkoFEN wählt bei diesem zukunftsträchtigen Entwicklungsprojekt auch einen innovativen Kommunikationsansatz. Auf der eigens für dieses Projekt eingerichteten Website www.okofen-e.com können alle Infos rund um das Thema dezentrale Energieerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Entwicklung der weltweit ersten ÖkoFEN Pelletsheizung mit Stirlingmotor verfolgt werden. Ein Blog und eine eigene Facebook-Präsenz wurden eingerichtet, um Interessenten aktiv in das Projekt mit einzubeziehen. Weiters können sich interessierte User natürlich auch für einen Newsletter registrieren.

Denn Sinn dahinter erklärt Stefan Ortner so: „Bisher konzentrierten sich Unternehmen bei Neuentwicklungen stark darauf, alles geheim zu halten. Wir wählen den neuen Ansatz der Partnerschaft in unserem Entwicklungsprojekt, so wie es auch Teil unserer Unternehmensphilosophie ist. Wir möchten alle beteiligten Partner wie Kunden, Servicetechniker, Mitarbeiter und Kundenbetreuer, aber auch interessierte Tüftler und das versierte Fachpublikum sowie politische Entscheidungsträger für unser Projekt begeistern und in die Entwicklung einer neuen Dimension der Energieversorgung einbinden.“

Auf der Website www.okofen-e.com stellt Europas Spezialist für Pelletsheizungen alle Informationen zu seinem Projekt während der Entwicklungsphase zur Verfügung.

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Quelle   ÖkoFen 2011oekonews.at | holler 2011