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13.09.2011

Deutsche Auto-Visionen

Deutsche und europäische Autobauer bewegen sich in Richtung Öko-Auto- zumindest langsam.

Schon im Frühjahr hatte Daimler ein Joint-Venture mit Bosch angekündigt, um schneller ein serienmäßiges Elektro-Auto auf den Markt bringen zu können. Jetzt kündigen Volvo und Siemens eine Kooperation mit demselben Ziel an. Und Conti will einen Elektromotor für Renault herstellen.

Soeben haben Daimler und der Chemie-Konzern BASF gemeinsam ein energiesparendes Test-Auto entwickelt. Das Augenmerk bei all diesen Öko-Visionen liegt bei Energie-Effizienz und Leichtbau. Auf der IAA in Frankfurt soll in wenigen Tagen die Öffentlichkeit erstmals die neuen Öko-Modelle zu Gesicht bekommen.

BASF-Vorstand Andreas Kreimeyer erklärt: „Unsere Forschungsaktivitäten tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dass Elektroautos bezahlbar, umweltfreundlich und nachhaltig sein werden.“ Daimler-Forschungschef Thomas Weber: „Das nun entstandene Auto ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was möglich wird, wenn sich zwei führende Unternehmen aus völlig verschiedenen Branchen an einen Tisch setzen.“

Der neue Öko-Daimler soll ein Dach mit Farbstoff-Solarzellen vorweisen. Karosserie-Teile aus Metall sind künftig aus leichtem Kunststoff. Durch einen Schutzfilm an den Fensterscheiben wird der Energieverbrauch für Heizung und Klimaanlage reduziert.

Vielleicht verschlafen deutsche Autobauer doch nicht alle Entwicklungen für ein zukunftsfähiges Auto. Was theoretisch geht, hat VW schon 2002 gezeigt: Das Ein-Liter-Auto. Aber es steht heute noch im Museum anstatt dass es in Serie auf dem Weltmarkt fährt.

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Quelle   Sonnenseite 2011