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19.09.2011

Verbraucherschützer warnen vor "Blindflug"

Erfahrungen mit der Einführung von Smart-Meter-Technologien in unterschiedlichen Ländern sowie die Verschärfung von Anforderungen an die Energieeffizienz im Gebäudebereich waren Themen der Jahreskonferenz der HEA.

Holger Krawinkel von der Verbraucherzentrale Bundesverband warnte dabei eindringlich vor "einem Blindflug" bei der Gebäudesanierung: Keiner kenne die aktuelle Sanierungsrate oder die exakten Energieverbräuche des Bestands genau, mahnte er eine Verbesserung der Datenlage an.

Alle Programme bedienten nur einen technischen Ansatz, die Menschen und ihre unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse spielten dabei eine zu geringe Rolle. Einige langfristige Ziele, die derzeit Bundes- und EU-weit festgeschrieben würden, seien schlicht unrealistisch.

"Eine Reduzierung des Wärmebedarfs um 80 Prozent bis 2050 geht nicht", mahnte Krawinkel. Eine Lösung, um wirtschaftlich optimalere Lösungen zu bekommen, könne die Ausweisung von Sanierungsgebieten sein, für die dann in Kommunen Lösungen entwickelt würden.

Auf "katastrophale Zahlen bei der KfW-Förderung" für das laufende Jahr verwies Lukas Siebenkotten. Hier müsse die Bundesregierung reagieren.

Michael Geißler, Geschäftsführer der Energieagentur Berlin, mahnte bei allen Beteiligten die Bereitschaft an, auch neue Wege zu gehen. Alleine auf die Bundesregierung zu starren reiche nicht, um eine höhere Sanierungsquote zu erreichen.

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen

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Quelle   EnBauSa GmbH | Pia Grund-Ludwig 2011