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25.09.2011

Passivhäuser und Solar-Plus-Häuser

Die preiswerteste und umweltfreundlichste Energie ist natürlich immer die, welche ich gar nicht verbrauche.

Deshalb sind Energie-Effizienz und Energiesparen so attraktiv. Dennoch muss die Politik mit Vorschriften und Gesetzen nachhelfen. So hat die EU bereits beschlossen, dass ab 2020 in Europa nur noch Passivhäuser und Solar-Plus-Häuser neu gebaut werden dürfen.  Die alte Energieversorgung wird immer mehr zum Auslauf-Modell.

Kluge Hausbauer und Haussanierer müssen freilich nicht bis 2020 warten. Schon  heute kann jede und jeder zum Beispiel seinen Stromanbieter wechseln und auf Ökostrom umsteigen, sein Haus besser dämmen, neue Türen und Fenster installieren und/oder das Dach besser abdichten lassen.

Energieeffiziente Hauskonzepte werden sowohl beim Neubau wie beim Sanieren des Altbaus vom Staat gefördert und finanziell unterstützt.

Wenn die politisch gewollte Energiewende gelingen soll, muss sich beim Bauen und Sanieren noch viel ändern. Doch jeder kann seine Energiewende schon heute selbst organisieren und muss nicht auf die Politik warten. Dabei stehen Energie-Effizienz und Erneuerbare Energien im Vordergrund. In unseren eigenen vier Wänden nutzen wir 40% unseres Energieverbrauchs. Dabei lässt sich ein doppelter Gewinn generieren: Für die Umwelt und für den Geldbeutel.

Seit über zwei  Jahrzehnten werden die Energieeinsparverordnungen (ENEV) ständig verschärft, aber von den Nullenergiehäusern der Zukunft sind wir 2011 noch weit entfernt.

Am weitesten vorangekommen sind immerhin die schon erwähnten Hauskonzepte: Das Passivhaus und das Solar-Plus-Haus. Im Passivhaus werden hauptsächlich die alten Wärmeverluste verringert. Beim Solar-Plus-Haus gewinnt eine Photovoltaik-Anlage zusätzlich Strom sodass dieses Gebäude insgesamt mehr Energie erzeugt als in ihm verbraucht wird. Gut gedämmt werden muss bei beiden Haustypen. Wobei ein Passivhaus ein sehr aktives Haus ist.

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Quelle   Sonnenseite 2011