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17.07.2014

Nachhaltige Energiegewinnung mit Biomasse-Heizsystemen

Der ökologische Gedanke zu Nachhaltigkeit und beim Thema Energiegewinnung beeinflusst immer mehr Hausbesitzer. Die altbewährten Gasthermen und Ölheizungen in Privathäusern werden langsam aber stetig durch umweltschonende und regenerative Biomasse-Heizsysteme abgelöst. Innovationen und technische Weiterentwicklung führten in den letzten zu Preissenkungen auf dem Markt für alternative Heizsysteme.

Sowohl eine Pelletheizung als auch eine Hackschnitzelheizung machen sich den regenerativen Rohstoff Holz zur Produktion von Wärme und Warmwasser zu nutzen. Die steigenden Öl- und Gaspreise und die gleichzeitig sinkenden Holzpreise sowie staatliche Förderungsmöglichkeiten machen die Investition in eine Biomasse-Heizung durchaus attraktiv und langfristig lohnend.

Hackschnitzel-Heizsysteme

Mittels der Hackschnitzel wird in einem Heizkessel das Wasser erhitzt, welches über das Leitungssystem das Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgt. Dabei sorgt ein Pufferspeicher dafür, dass die Energie bei geringem Bedarf gespeichert wird und somit effizient genutzt werden kann. Die Lagerung des erforderlichen Hackguts benötigt einen vergleichsweise größeren Lagerraum als für Holzpellets oder Heizöl. In der Regel wird das Hackgut direkt zum Endverbraucher geliefert und dann automatisch durch ein Beförderungssystem der Heizanlage je nach Bedarf direkt zugeführt. Die anfallende Asche wird vom System automatisch in einen Sammelbehälter geleitet, welcher dann regelmäßig geleert werden muss.

Die Kosten für ein Hackschnitzel-Heizsystem sind im Vergleich zur Scheitholzheizung zwar höher, jedoch sind die Brennstoffpreise geringer. Hackschnitzelheizungen sind lohnenswert für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einem Wärmebedarf ab 20 kW. Aber auch größere Gebäude im gewerblichen und öffentlichen Bereich sowohl günstig als auch effizient mit Energie versorgt werden. Die Heizsysteme verbrauchen vergleichsweise weniger Strom und senken hierdurch zusätzlich die Betriebskosten.

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Quelle   Nina Bauer 2014KWB - Die Biomasseheizung 2014