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01.12.2011

Bundesregierung will in Gorleben Fakten schaffen

Kostenvergleich zeigt: In Gorleben wird nicht erkundet, sondern bereits ein Endlager gebaut.

„Das Bundesamt für Strahlenschutz erwartet für die Erkundung alternativer Standorte für ein Atommüll-Endlager Kosten von jeweils 400 Millionen Euro. In Gorleben wurde bisher mit 1,6 Milliarden bereits das Vierfache ausgegeben.

Besser lässt sich nicht beweisen, dass in Gorleben nicht nur erkundet, sondern für Unsummen bereits ein Endlager ausgebaut wird – ohne das dafür nötige atomrechtliche Genehmigungsverfahren. Die Bundesregierung versucht Fakten zu schaffen und verhindert so einen objektiven Standortvergleich.

Eine weitere Erkundung braucht es in Gorleben nicht mehr, denn es ist seit Jahrzehnten bekannt, warum der Salzstock geologisch nicht als Endlager taugt. Wer ihn trotzdem nicht aus dem Topf der möglichen Endlager-Standorte nimmt, zeigt damit deutlich, dass es ihm nicht um die Sicherheit der Bevölkerung, sondern um Durchsetzungsstrategien geht.“

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Quelle   .ausgestrahlt | Jochen Stay 2011