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08.12.2011

21% Wirkungsgrad auf 156mm Wafergröße mit neuer Hocheffizienztechnologie

Die Roth & Rau AG hat mit einem Wirkungsgrad von 21% einen neuen Meilenstein bei der Entwicklung ihrer Hocheffizienztechnologie erreicht.

Auf der Heterojunction-Technologie (HJT) basierende Solarzellen zeichnen sich insbesondere durch ihre hohen Wirkungsgrade aus. Darüber hinaus wird infolge des niedrigen Temperaturkoeffizienten ein höherer Energieertrag erreicht. Die Technologie reduziert daher bereits bei einem Wirkungsgrad von 20% die Gestehungskosten von Solarstrom um ca. 15% gegenüber dem aktuellen Stand der Technik klassischer kristalliner Solarzellen.

Bereits anlässlich der 26. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EUPVSEC) Anfang September 2011 in Hamburg präsentierte Roth & Rau die weltweit ersten auf industriellen 156mm monokristallinen Wafern hergestellten Heterojunction-Solarzellen mit einer Effizienz von 20%.

Diese Zellergebnisse wurden zwischenzeitlich durch das Fraunhofer ISE verifiziert und weitere Fortschritte in der Roth & Rau Forschungslinie in Neuchâtel in enger Zusammenarbeit mit dem dort ansässigen Forschungsinstitut EPFL/IMT erreicht. Der aktuelle Stand für 156mm Zellen liegt nunmehr bei herausragenden 21%.

„Mit den jetzigen Ergebnissen sind wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Grid-Parität vorangekommen. Es zeigt sich mittlerweile dass mit der Heterojunction-Technologie sehr hohe Zelleffizienzen erreichbar sind. Diese gilt es nunmehr zeitnah in die Massenproduktion zu überführen“, kommentiert Dr. Egbert Vetter, Vice President R&D der Roth & Rau AG, den aktuellen Fortschritt.

Die Arbeiten zur Übertragung der Ergebnisse der Entwicklungsarbeiten zur Zelltechnologie in Neuchâtel auf Massenproduktionsanlagen werden im Technologiezentrum bei Roth & Rau in Hohenstein-Ernstthal vorangetrieben. Mit den Beschichtungsanlagen HELiA, die die Kernkomponenten einer Produktionslinie für Solarzellen auf der Basis der Heterojunction-Technologie bilden, werden aktuell bereits Zelleffizienzen von 20% erreicht.

Aufgrund der großen Fortschritte, die in den letzten Monaten erzielt wurden, ist Roth & Rau zuversichtlich, dass die vorliegenden Ergebnisse bereits in naher Zukunft für den Einsatz in der Massenproduktion verfügbar sein werden.

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Quelle   Roth & Rau AG 2011