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11.12.2011

Weihnachtsbeleuchtung: Beim Lichtzauber auch ans Klima denken!

Alte Stromfresser gegen neue LED-Technik austauschen.

Nach Beobachtungen des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) wird  beim weihnachtlichen Lichtzauber noch viel zu viel veraltete Technik eingesetzt. Weihnachtsbeleuchtung, welche nach dem Prinzip der Glühlampe funktioniert, verbraucht in der Summe eine enorme Menge an Strom, wodurch die Umwelt genauso wie der Geldbeutel des Anwenders belastet wird. Hier sollte schleunigst auf die neue LED-Technik umgerüstet werden.

Die Naturschützer möchten der Bevölkerung keinesfalls die Freude am Lichtzauber in der dunklen Jahreszeit nehmen. Doch selbst viele Kommunen würden immer noch die alten Lichtsysteme aus dem letzten Jahrhundert verwenden, bei denen Glühbirnen zum Einsatz kommen. Auch viele Lichterketten für den Innenbereich basieren noch auf dieser alten Glühfadentechnik, wo die meiste Energie in Form von Wärme verpufft. Genau dies lasse  laut sich – so Dr. Nitsch - bei der LED-Technik verhindern.

Auch wenn es bezogen auf den einzelnen Leuchtkörper um geringe Ersparnisse gehen mag – in der Summe kommen aufgrund der langen Brenndauer durchaus spürbare Kilowattbeträge und somit Einsparmöglichkeiten zusammen. Eine Investition in neue stromsparende Produkte rechnet sich laut LNV so schon nach wenigen Jahren.

Dr. Nitsch empfiehlt ferner, alle größeren Weihnachtsbeleuchtungen mit einer Zeitschaltuhr zu versehen – denn zu später Nachtzeit habe kaum jemand was davon. Und in manchen Fällen sollten sich einige „Lämplesfans“ auch die grundsätzliche Frage stellen, ob sie den Nachbarn unbedingt mit seinem Lichtzauber übertrumpfen müssen, denn auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr!

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Quelle   Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV)  2011