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14.12.2011

Weltweite Energiewende: Theorie in Durban, Praxis bei Polarstern

Neuer Ökoenergieversorger fördert als erster den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa und in Entwicklungsländern.

Durban ist vorbei. Die Herausforderung, einen effektiven und sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bleibt. Nach wie vor begehen wir die größten Klimasünden weltweit beim Energieverbrauch und bei der Energiegewinnung. Das will der neue Ökoenergieversorger Polarstern ändern. Er packt als erster in der Branche die weltweite Energiewende an.

„Wir müssen unseren eigenen Energiebezug und -verbrauch ändern. Aber wir müssen gleichzeitig auch den Entwicklungsländern helfen, nicht dieselben Fehler zu machen wie wir, sondern direkt auf die erneuerbare Energien zu setzen. Schließlich kennen Umwelt und Klima keine Landesgrenzen“, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Das Unternehmen verbindet den Bezug von 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas mit Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Energie.

Aktuelle Zahlen unterstreichen den Ansatz von Polarstern

2010 war wieder ein Jahr mit einem CO2-Rekordaustoß, angetrieben vom steigenden Energiehunger der Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Internationale Energieagentur warnt in ihrem Energiereport 2011, dass die weltweite Energieversorgung ohne einen schnellen Kurswechsel in den nächsten Jahren immer „unsicherer, ineffizienter und klimaschädlicher wird“.

Weltweit von der schwarzen in die grüne Zukunft

Polarstern bietet seit diesem Sommer Haushalten deutschlandweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. Das Unternehmen verknüpft dabei sein Energieprodukt mit einem Fair Trade-Gedanken: Für jeden Kunden fördert Polarstern den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur in Europa, sondern auch in Entwicklungsländern. Familien, aktuell in Kambodscha, erhalten Hilfe beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage.

Betrieben wird sie mit menschlichen und tierischen Fäkalien. Das reduziert den CO2-Ausstoß sowie Schmutz, Gestank und Krankheiten. „Wir wollen mit Energie die Welt erhalten. Und dazu wollen wir jedem einen sinnvollen und zukunftsweisenden Energiebezug ermöglichen“, beschreibt Florian Henle, die Motivation der Polarstern-Gründung.

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland investiert Polarstern je verkaufter Kilowattstunde beim Stromprodukt 1,25 Cent und beim Gasprodukt 0,25 Cent in den Bau neuer Ökokraftwerke. Zertifiziert ist das Energieangebot vom TÜV Nord und dem Grüner Strom Label in der höchsten Kategorie Gold.

Mit seinem 100 Prozent Ökogasangebot geht Polarstern dem großen Klimakiller Heizen an den Kragen. „Die Entwicklung eines überzeugenden und effektiven 100 Prozent Ökogasproduktes war uns enorm wichtig. Solange es beim Gas kein attraktives Ökoprodukt gibt, bleibt die Energiewende ein hehres Ziel“, sagt Florian Henle.

In den privaten Haushalten entfallen Angaben der dena zufolge 87 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen und auf Warmwasser. Ein hoher Anteil mit schweren Folgen für das Klima. Schließlich werden drei Viertel aller Heizungen nach wie vor mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas betrieben. Bisher schreckten vor allem die hohen Kosten die Verbraucher ab, beim Heizen auf erneuerbare Energien umzustellen.

Jetzt hat der Ökoenergieversorger Polarstern ein neues 100 Prozent Ökogasprodukt aus Reststoffen entwickelt. Es liegt bis zu 44 Prozent unter dem Preis vergleichbarer Angebote liegt. Polarstern überträgt dazu das im Ökostrommarkt erfolgreich etablierte Zertifikatmodell auf den Ökogasmarkt.

Bei der Erarbeitung des Produktes wurde Polarstern unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. Zertifiziert ist das Ökogasangebot vom TÜV Nord mit dem Label „geprüftes Bioerdgas.

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Quelle   Polarstern GmbH 2011