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14.12.2011

Deutsche Solarfirma Solon ist insolvent

Das Branchensterben in der Solarwirtschaft geht weiter.

Das Solarunternehmen Solon musste heute Insolvenz anmelden. Damit trifft es jetzt auch eines der größten deutschen Solarunternehmen nach bislang eher kleinere Unternehmen. Hinzu kommen jüngste Standortschließungen wie bei Schott-Solar in Alzenau.

Bund und Länder haben für 163 Millionen Euro bei Solon gebürgt, jetzt scheiterten die letzten Gespräche mit den Gläubigern. Das Wirtschaftsministerium unter Rösler hat in den letzten Monaten alles getan, um der Solarbranche zu Schaden.

Dazu gehört vor allem seine Forderung nach einem Deckel für den Zubau der Photovoltaik. Rösler Solar-Deckel wäre nicht mehr und nicht weniger als die „geordneten Insolvenz“ der deutschen Solarwirtschaft.

Die Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sollten von Rösler verlangen, dass er für den Schaden gerade steht, den er angerichtet hat.

Die Politik des Bundeswirtschaftsministeriums ist vollkommen widersprüchlich. Noch unter FDP-Minister Brüderle gab das Wirtschaftsministerium Bürgschaften für Solon und der aktuell amtierende FDP-Wirtschaftsminister Rösler überzeugt die Banken bei Solon auszusteigen.

Erst heute wieder forderte der aktuell amtierende FDP Vorsitzende Rösler in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse die Deckelung der Photovoltaik. Über keiner anderen Wirtschaftsbranche hinweg wird so unverhältnismäßig und fahrlässig öffentlich diskutiert und entschieden.

Verantwortliche Wirtschafts- und Energiepolitik sieht anders aus. Was wir hier sehen ist nichts anderes als gelb-gelbe Chaoswirtschaftspolitik.

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Quelle   Hans-Josef Fell MdB 2011Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen