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18.12.2011

Solaranlagen-Check mit Helikopter und Thermo-Kamera

Kostenersparnis durch schnelle und effiziente Diagnose von Anlagenfehlern.

Die meteocontrol GmbH, Spezialist für professionelles Monitoring von Photovoltaikanlagen, bietet ihren Kunden jetzt ein neuartiges  Verfahren zur effizienten und präzisen Überprüfung von Solarstromanlagen: Die visuelle und thermografische Anlagen-Inspektion mit Helikopter und Infrarotkamera. Mit dieser Methode können große oder schwer zugängliche Anlagenkomplexe schnell inspiziert und Problemstellen sowie Fehler gezielt festgestellt werden. Der Einsatz von Hubschrauber und Wärmebildkamera bietet für Betreiber gegenüber einer herkömmlichen Bodenkontrolle signifikante Zeit- und Kostenersparnisse.

Wurde die Solaranlage sachgemäß angeschlossen oder ist die Effizienz durch Herstellerfehler oder unsachgemäßen Umgang bei der Installation der Module eventuell beeinträchtigt? Eine schnelle und präzise Antwort bietet meteocontrol mit der visuellen und thermografischen Untersuchung von Photovoltaikanlagen vom Hubschrauber aus. Bei dem technischen Anlagencheck aus der Luft nutzen die erfahrenen und speziell ausgebildeten meteocontrol-Mitarbeiter  hochauflösende Thermografie-Kameras zum Aufspüren möglicher Defekte und sicherheitsrelevanter Mängel. Alle erkennbaren Fehler werden noch während des Überflugs vom Hubschrauber aus markiert sowie schriftlich und fotografisch dokumentiert. Dadurch können Monteure die Mängel später genau lokalisieren und gezielt beseitigen.

Kostenersparnis durch frühzeitige Problemerkennung

Die Thermografie ist ein sehr zuverlässiges Verfahren, mit der sich Anlagendefekte im laufenden Betrieb gut detektieren lassen. So sind im Wärmebild für das menschliche Auge nicht sichtbare Moduldefekte wie Zellbrüche, Strang- und Zellausfälle sowie defekte Dioden schnell und zuverlässig erkennbar, die die Langzeitstabilität der Module und den Ertrag mindern. Zudem lassen sich auch Erwärmungen einzelner Zellen, die durch Mikrorisse hervorgerufen werden, bereits vor Eintritt einer größeren Störung aufspüren. Auch sogenannte Hot Spots, sehr heiße Stellen an den Lötverbindungen, die zum Ausfall ganzer Modul-Stränge führen können, sind mit Hilfe der Thermoaufnahmen zu entdecken. Mit Hilfe der luftgestützten Zustandsanalyse ermöglicht der meteocontrol-Check durch rechtzeitiges Erkennen von Veränderungen eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Ertragsminderungen oder Ausfallzeiten der Anlage lassen sich durch proaktive Betriebsführung mit regelmäßigen Kontrollen auf ein Minimum reduzieren.

Zudem ermöglichen Thermo-Luftaufnahmen bei einer Neuanlagen-Installation den schnellen Nachweis des korrekten Betriebs. „Wir empfehlen unseren Kunden, nach Abschluss der Montage und vor Ablauf der gesetzlichen Gewährleistungsfrist die Photovoltaikanlage mit Thermokameras auf Mängel zu überprüfen, die durch mechanische Belastungen beim Transport oder Aufbau entstehen können. Defekte können dann noch rechtzeitig aufgedeckt und im Rahmen der Gewährleistung behoben werden“, sagt Dr. Daniel Faltermeier, Leiter Technische Due Diligence PV bei meteocontrol.

Schnelle und preisgünstige Diagnose von PV-Anlagen

Zu den wesentlichen Vorteilen der Luftüberwachung gegenüber einer Bodenkontrolle zählt der deutlich geringere Zeitbedarf: Für das Scannen und Messen einer Anlage mit 20 MWp Leistung mittels Helikopter und Thermo-Kamera kalkuliert meteocontrol etwa vier Stunden. Die Prüfung der Anlage vom Boden aus erfordert im Vergleich dazu mehrere Tage. Hinzu kommt: Zur Ermittlung verwertbarer Daten ist eine konstante Sonneneinstrahlung im Prüfzeitraum notwendig. Dies ist in Deutschland nur an wenigen Tagen im Jahr in Folge gewährleistet und macht die Bodenkontrolle gegenüber einem Hubschrauber-Check schwerer planbar und bindet Personalkapazitäten über einen längeren Zeitraum.

„Bei größeren Anlagen ab 20 MWp ist der Zeitfaktor entscheidend, da Kunden auf das Prüfungsergebnis ihrer Anlagen beispielweise im Rahmen einer technischen Abnahme in der Regel keine zwei Monate warten wollen, bis der Anlagen-Check abgeschlossen ist“, sagt Dr. Faltermeier.

Für die Prüfung einer Anlage mit 20 MWp aus der Luft veranschlagt meteocontrol etwa 20.000 – 30.000 Euro. „Der Helikoptereinsatz kann sich aber bereits bei Anlagen ab drei MWp lohnen, je nach Lage der Anlage und Häufigkeit der Defekte“, so Dr. Faltermeier. „Aber auch eine Befliegung kleinerer Anlagen mit wenigen kWp kann preislich interessant sein, sofern etwa 20 bis 30 Anlagen räumlich nah zueinander liegen und sich zu einem Cluster zusammenfassen lassen“.

Der Hubschraubereinsatz zur Kontrolle von Solaranlagen ist Bestandteil eines umfangreichen und ganzheitlichen Prüfungs- und Qualitätssicherungskonzeptes, das meteocontrol als führendes Dienstleistungsunternehmen rund um den Betrieb von Photovoltaikanlagen seinen Kunden zur Verfügung stellt. Gegenwärtig überwacht meteo-control weltweit rund 23.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 GWp. Der Marktanteil von meteocontrol bei der Online-Überwachung von Photovoltaik-Anlagen betrug, bezogen auf die weltweit installierte Leistung, Ende 2010 circa 9,6 Prozent, der Wert in Europa lag bei 13 Prozent. Der Marktanteil bei professionell überwachten Anlagen erreichte 19,2 Prozent, in Europa sogar 26 Prozent.

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Quelle   meteo|control 2011