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25.12.2011

Die nächsten Schritte der Energiewende

Bundesregierung sieht größten Forschungsbedarf bei Stromspeichern.

Beim Energiemix der Zukunft sollen die regenerativen Energien langfristig den Hauptanteil stellen. Dies erfordert eine tief greifende Modernisierung der Energieversorgung. Eine Publikation des Bundeswirtschaftsministeriums konkretisiert die nächsten Schritte, die Politik, Wirtschaft und Forschung für die Umsetzung gehen müssen. Im Fokus stehen die Stromnetze, Erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Energieeffizienz und Speichertechnologien. Die größten Herausforderungen für die Forschung sehen die Autoren bei den Speichertechnologien.

Neue Speichertechnologien sind nötig, um die fluktuierende Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien langfristig auszugleichen. „Zuallererst muss weiter in Forschung und Entwicklung von Speichertechnologien investiert werden“, stellt das Ministerium fest. Speicher sind deshalb auch im Fokus des neuen Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, dessen Mittel auf 3,5 Milliarden Euro (2011–2014) aufgestockt wurden.

Für die „Förderinitiative Energiespeicher“ stehen in einer ersten Phase bis 2014 bis zu 200 Millionen Euro bereit. Unterstützt werden Forschungsvorhaben zur Entwicklung einer großen Bandbreite von Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger. Erste „Leuchtturmprojekte“ werden im Frühjahr 2012 starten.

Die 80-prozentige Wende

Mehr als 80 Prozent des heute verbrauchten Stroms stammt aus fossilen Kraftwerken oder aus Kernenergie. In 40 Jahren sollen Erneuerbare Energien 80 Prozent des Strombedarfs decken. Die gesamte Energiebranche steht dabei vor milliardenschweren Investitionsentscheidungen, denn der Ausbau der Stromnetze muss mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien Schritt halten. Gelingen kann der Umbau der Energieversorgung nur mit zusätzlichen Stromnetzen und Kraftwerken, mit einem kostenorientierten Umbau der Erneuerbaren Energien, mit mehr Energieeffizienz und mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Speichertechnologien.

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Quelle   BINE Informationsdienst 2011