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30.04.2012

"Energiearmut als Alltagsproblem"

Verbraucherschützer machen auf das Problem der "Energiearmut" aufmerksam.

Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Umfrage von Verbraucherschützern berichtet, würde in Deutschland pro Jahr 600.000 Haushalten der Strom abgestellt, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen könnten. "Früher war Energiearmut ein Randphänomen, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden", sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Klaus Müller. Der Sozialverband VdK wirft der Bundesregierung vor, die soziale Dimension der Energiewende nicht zu beachten.

In seinem aktuellen Energiemarktreport hat der Internet-Tarifrechner Verivox die Strom- und Gastarife der bundesdeutschen Anbieter verglichen. Demnach kostet Strom und Gas den Verbraucher in der Grundversorgung im Durchschnitt 2.500 Euro pro Jahr. Das sind sieben Euro pro Tag. Die Strompreise hätten sich im laufenden Jahr gegenüber 2011 nur leicht erhöht: bei einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden von 1.017 Euro auf 1.045 Euro jährlich. Deutlicher hingegen stiegen die Gaspreise: Während Verbraucher bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden 2011 noch 1.370 Euro bezahlten, seien es 2012 1.460 Euro.

Gerüchte um Pläne des Automobilkonzerns Volkswagen zur serienmäßige Produktion des Ein-Liter-Autos haben sich nicht bestätigt. Die Branchenzeitung Automobilwoche hatte berichtet, dass der Konzern am Standort Osnabrück die Serienproduktion der sparsamen Hybrid-Autos plane. VW habe noch keine Entscheidung getroffen, sagte ein Konzernsprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der im verganenen Jahr gegründete Staat Südsudan plant einen neuen Tiefseehafen für den Export seines Öls. Das umstrittene Bauprojekt nahe der Inselgruppe Lamu liegt in einem ökologischen sensiblen Gebiet und bedroht Tourismus und Fischerei. Wie die Bevölkerung dem Megaprojekt gegenübersteht, berichtet die taz

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Quelle   KLIMARETTER.INFO | Eva Manke 2012