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01.05.2012

Die verlorenen Mädchen

Immer mehr Hinweise auf „Geschlechterlücke“ bei radioaktiver Niedrigstrahlung.

In Gorleben haben rund 1.000 Menschen gegen das sogenannte Endlagersuchgesetz demonstriert. Sie kritisierten die Eile, mit der das Gesetz verabschiedet werden soll und forderten, den Standort Gorleben bei der Suche nach einem Atommüllendlager nicht zu berücksichtigen.

Erst am Freitag hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) auf eine statistische Auffälligkeit in der Region um Gorleben hingewiesen. Wie auch nach atmosphärischen Atomwaffentests und dem Reaktorunglück von Tschernobyl werden in der Region um das Zwischenlager signifikant weniger Mädchen als Jungen geboren. Die DUH führt dies auf radioaktive Niedrigstrahlung zurück und fordert eine neue Diskussion über zulässige Grenzwerte. Das "Phänomen der verloren Mädchen" besteht seit 1995, dem Jahr, in dem die ersten Castor-Behälter nach Gorleben gebracht wurden.

Das fünfreichste Unternehmen der Welt hat seinen Gewinn weiter gesteigert: Wie das Handelsblatt berichtet, machte der Ölkonzern Chevron im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) und legte damit gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent zu. Grund hierfür waren die gestiegenen Ölpreise. Insgesamt sank die Fördermenge jedoch.

Allerdings sollen in diesem Jahr neue Ölquellen erschlossen werden. Im Vorjahr lag der Konzerngewinn bei insgesamt 26,9 Milliarden Dollar. Auch Shell, Exxon Mobil und Total sahnten kräftig, wenn auch weniger stark als im Vorjahresquartal ab: Exxon Mobile verdiente 9,5 Milliarden Dollar, Shell 8,7 Milliarden Dollar, Total 3,07 Milliarden Euro. Auch der russische Ölgigant Gazprom wartet mit neuen Rekordgewinnen auf

Wie schmutzig ist eigentlich das Internet, fragen sich die Kollegen von heute.de. Mit der Zunahme des weltweiten Datenverkehrs steigt auch die Anzahl der Rechenzentren. Eine Studie von Greenpeace hat untersucht, woher Facebook, Google, Microsoft und Co. ihren Strom beziehen und welche Mengen sie verbrauchen.

Peking hat ein massives Verkehrsproblem: Wie sehr die Stadt unter der Blechlawine leidet, berichtet heute tagesschau.de. Fünf Millionen Autos verstopfen hier die Straßen, ihre Zahl hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Einige Verkehrsplaner setzen auf die Wiederbelebung der Fahrradkultur.

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Quelle   KLIMARETTER.INFO | Eva Manke 2012