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11.05.2012

Photovoltaik abseits vom Standard

Wie mit Photovoltaikpaneelen auch Architektur gemacht werden kann.

Die Eigentümer des Solarzentrum Allgäu entschieden sich bei ihrem Büroneubau am Standort Biessenhofen (D) für eine Photovoltaik-Fassade von ertex solar. Die Motivation, eine derartige Anlage zu errichten, war vielfältig. Die Umsetzung eine Herausforderung. Insgesamt wurden 120 VSG-ISO Module zu einer Gesamtfläche von 159 Quadratmetern verbaut.

Die installierten 12,7 kWp die sich harmonisch in die runde Fassade einpassen, werden pro Jahr an die 8.500 kWh liefern. Der Stromertrag stand bei der Realisierung aber nicht im Vordergrund, wie Nicole Bihler, verantwortlich für das Marketing im Solarzentrum Allgäu, zu berichten weiß.

Der kreisförmige Grundriss des Büroneubaus war durch die Bauherren vorgegeben. Generell wollte man in das eigentlich dem Sonnenverlauf angepasste Gebäude auch noch entsprechend Licht bringen, weshalb man sich für semitransparente Module entschied.

An dem zukunftsorientierten Bau des Solarzentrums sollte auch eine Art Selbsttest durchgeführt werden - einerseits um Erfahrung im Bereich Gebäudeintegration zu sammeln, andererseits um Möglichkeiten und Technik gleich den eigenen Kunden präsentieren zu können.

"Das herausragendste Ergebnis ist allerdings der wunderschöne Schattenverlauf im Inneren des Gebäudes", so Nicole Bihler, die sich von den Möglichleiten in der PV-Architektur sichtlich begeistert zeigt.

Aufgrund der Komplexität der Materie, bei der man Elektrotechnik mit PV und Glas mit Fassaden-Know-how vereinen muss, nahm Firmenchef Willi Bihler das Zepter selbst in die Hand. Dabei wurde die Erfahrung gemacht, dass die Module generell gut einsetzbar sind und sich bei entsprechender Planung auch problemlos integrieren lassen.

Aufgrund des Gewichts der Module von bis zu 60 kg war die Montage aufwändiger als für die gewohnten Standard-Aufachmodule. Aber in Kooperation mit einem örtlichen Glasbauunternehmen, das Fachwissen in der Verglasungstechnik beistellte, wurde auch diese Hürde gemeistert.

Nach nur wenigen Monaten Betrieb der PV-Fassade lässt sich eine erhöhte Nachfrage bei den Kunden feststellen, wobei Nicole Bihler vor allem mit Anwendungen im Bereich des mittelständischen Bürobaus rechnet. Im Segment Einfamilienhaus wird vermutlich aufgrund der Kosten weiterhin das Aufdachgeschäft dominieren.

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Das Solarzentrum Allgäu ist ein mittelständisches Unternehmen und wurde 1985 von Willi Bihler in Altdorf gegründet. Der Gedanke dabei war, im Allgäu ein bislang einzigartiges Informations- und Beratungszentrum rund um die Solarenergie zu erbauen. Mit Testanlagen auf dem hauseigenen Dach, Wechselrichtervergleichen diverser Hersteller und Produktionsbesichtigung kann sich der Kunde hier einen umfassenden Eindruck verschaffen.

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ertex solar = Großflächen-Photovoltaik für grenzenloses architektonisches Design in Verbundsicherheitsglas-Technologie. Die ertex solar GmbH ist eine der führenden Hersteller von Verbundsicherheitsglas (VSG) in Kombination mit Photovoltaiktechnologie. Diese Produktionstechnik, gepaart mit Großflächigkeit, eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der architektonischen Fassadengestaltung. ertex solar versteht sich daher als Partner aller Architektinnen und Architekten, die Ästhetik und solare Energiegewinnung perfekt vereint wissen wollen.

Die XL-Großflächen-Solarmodule in Verbundsicherheitsglas-Technologie werden in einem der weltweit modernsten Werke in Amstetten (Österreich) in Sonderserie gefertigt. Der umfangreiche Maschinenpark im eigenen Glasbearbeitungszentrum bietet für individuelle Sonderanfertigungen eine schier grenzenlose Variantenvielfalt.

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Quelle   Ertex Solartechnik GmbH 2012