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12.05.2012

Auch im Urlaub das Energie-Gewissen nicht ausschalten

Wasserverbrauch und Handtuchwäsche reduzieren ist nicht alles.

Im Urlaub lässt man es sich gern gutgehen: Großzügigkeit, Zwanglosigkeit, einfach mal „Fünfe gerade sein lassen“ – das gehört zur schönsten Zeit des Jahres einfach dazu. Doch sollte man auch während der freien Tage nicht das eigene Gewissen abstellen und sich mit dem beglichenen Reisepreis vom Umweltbewusstsein verabschieden.

Der Blick auf die persönliche Öko-Bilanz beginnt bereits in den eigenen vier Wänden. Rund 140 Millionen Euro Stromkosten würden sich einsparen lassen, wenn nur die Hälfte der deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichtet.

Auch die Anreise schlägt ordentlich zu Buche. Mit 36,9 kg CO2-Austoß auf 100 Kilometer erzeugt eine Flugreise über 150 Prozent mehr CO2-Emissionen als eine PKW-Reise und 1900 Prozent mehr als eine Bahnfahrt. Mittlerweile gibt es jedoch eine Reihe von Anbietern, die von Flug- und Autoreisenden geleistete Ausgleichszahlungen für die verursachten Klimagase in Umweltprojekte investieren.

Hat man das Urlaubsziel erreicht, entscheiden Unterkunft, Verpflegung und die Aktivitäten vor Ort über den eigenen CO2-Fußabdruck. Verschiedene Gütesiegel und Labels wie das Viabono-Zertifikat geben zum Beispiel Hinweise darauf, in welchen Hotels ökologisch sinnvoll gewirtschaftet wird.

Diese Hotelbetriebe zeichnen sich unter anderem durch eine eine energie- und wassersparende Ausstattung, ein konsequentes Umweltmanagement und die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten aus. Nichts davon geht zu Lasten des Komforts.

Die Urlaubsregion selbst erkundet man wenn möglich zu Fuß oder vielleicht auf dem Elektrofahrrad. Und wer mit dem örtlichen Nahverkehr statt mit dem Mietwagen die Region erkundet, schont nicht nur das Klima, sondern bekommt auch mehr Kontakt zu den Menschen vor Ort.

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Quelle   Lichtblick 2012