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12.06.2012

Gehälter in der Photovoltaikbranche um 2,22 % gestiegen

Das PhotovoltaikZentrum kann mittlerweile auf über 12.379 Gehälter von Mitarbeitern aus der Photovoltaik- und Solarbranche zurückgreifen.

Die Gehälter in der Photovoltaikbranche sind gegenüber dem Vorjahr um über 2,22 % gestiegen. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen „Gehaltsstudie 2011/2012 – Das verdient die Solarbranche wirklich“ des Unternehmens PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler. Die Gehaltsstudie, in der die Gehälter von fast 6.500 Beschäftigten aus der PV-Branche ausgewertet wurden, erscheint bereits zum dritten Mal. Die Daten gehen aus einer Onlineumfrage hervor, die über das Panel Photovoltaikumfrage® in einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben wurden. Auch in diesem Jahr lag der Fokus wieder darin, die durchschnittlichen Einkommen von Beschäftigten verschiedener Bereiche und Positionen aus der Branche zu ermitteln.

Erstmals umfassende Vergleiche zum Vorjahr möglich

Da ein Gehaltsvergleich in der letzten Gehaltstudie auf Grund von zahlreichen Neuerungen nicht durchgeführt werden konnte, ist nun ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie die Veränderung der Gehälter und Löhne im Vergleich zum Vorjahr. Erstmalig können umfassende Vergleiche gezogen werden und es lassen sich erste längerfristige Trends herausarbeiten. Die aktuelle Studie wurde zudem um einige Grafiken erweitert.

Wichtigste Ergebnisse und Erkenntnisse

Neben einer insgesamt positiven Entwicklung bei den Gehältern und einer Gehaltssteigerung von 2,22 % - (Median 2010/2011: 36.000 € / 2011/2012: 36.800 €) -, bleiben die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen beträchtlich, und das nicht nur bei Führungspositionen. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl die Gehälter von Frauen als auch von Männern gestiegen (Vollzeit), dennoch blieb der Gehaltsunterschied damit auf ähnlich hohem Niveau wie 2010/2011. Aktuell liegt der Gehaltsunterschied bei 17,38 %, im letzten Jahr waren es 17,37 %.

Das Ost-West-Gefälle ist mit 16,5 % ausgeprägter als im Vorjahr (16,1 %). Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern (mit Ausnahme von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern) sind die jährlichen Einkommen im Schnitt um fast 400 Euro gesunken sind. So gingen etwa in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Gehälter/Löhne zurück, während sie in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein zumindest geringfügig anstiegen.

Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer erhält variable Entgeltbestandteile. Ihr Anteil am Gesamtgehalt beträgt inzwischen bereits 15 % (Vorjahr: 13 %). Unternehmen setzen in höherem Maße auf Zusatzleistungen, um Mitarbeiter abhängig von ihren Leistungen zu entlohnen und entsprechend zu motivieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Beschäftigten in etwa gleich zufrieden mit ihrem Gehalt/Lohn. Die Sorge um den Arbeitsplatz hat hingegen erheblich zugenommen. Im Vorjahr sorgten sich lediglich 34 % der Befragten um ihren Arbeitsplatz, aktuell sind es bereits über 55 %.

Individuelle Gehaltsreports für Solarunternehmen

Das PhotovoltaikZentrum kann mittlerweile auf über 12.379 Gehälter/Löhne von Mitarbeitern aus der Photovoltaik- und Solarbranche zurückgreifen und bietet deshalb erstmalig Unternehmen aus der Branche einen individuellen Gehaltsreport an. Mit dem Gehaltsreport gibt das Unternehmen Personalentscheidern Richtwerte speziell für ein gesuchtes Gehaltsprofil an die Hand, an denen diese sich orientieren können. Der Gehaltsreport kann aber auch als Gehaltsvergleich für bereits bestehende Positionen im Unternehmen herangezogen werden. So wird sofort ersichtlich, ob Mitarbeiter unter- oder überdurchschnittlich bzw. marktgerecht vergüten werden. Der Gehaltsreport eignet sich auch für Gehaltsverhandlungen mit Mitarbeitern. Solarunternehmen haben damit eine überaus effektive Möglichkeit, detaillierte Gehaltsangaben zu den unterschiedlichsten Profilen von Vollzeit-Mitarbeitern zu erhalten.

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Quelle   PhotovoltaikZentrum 2012