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23.06.2012

Ervin Laszlo: Brief an die Jugend

Es ist an der jungen Generation von heute, die Welt zu wandeln.

Ihr, die jungen Menschen von heute, seid privilegiert vor allen anderen Menschen, die je diese Erde bevölkert haben. Zum ersten Mal in der Geschichte besitzt eine einzige Generation – die eure! – den Schlüssel zur größten Herausforderung unserer Spezies, seit sie sich stolz Homo sapiens nennt, »der weise Mensch«: Es ist die Herausforderung, uns zu wandeln, und zwar grundlegend und rechtzeitig.

Privilegien bedeuten Verantwortung. Ihr habt das Privileg, euch der Her­ausforderung des Wandels zu stellen. Und ihr tragt die Verantwortung, die mit diesem Privileg einhergeht: die Verantwortung, dass ihr den notwendigen Wandel aktiv und effektiv vorantreibt. Dazu müsst ihr das Problem und seine mögliche Lösung gründlich verstehen. Warum stehen wir, die ganze Menschheit, vor einem derart fundamentalen Umbruch? Und was könnt ihr, eure Generation, tun, um die Herausforderung zu bewältigen?

Auf beide Fragen gibt es eine klare Antwort: Es braucht einen grundlegenden und rechtzeitigen Wandel, weil die Welt, die eure Väter und Vorväter errichtet haben, nicht nachhaltig ist. »Nicht nachhaltig« heißt, dass die Welt zusammenbrechen wird, wenn sie sich nicht ändert. Wir können nicht so weitermachen wie bisher.

Ihr braucht euch nur umzusehen: Die Sommer werden heißer, die Winter wärmer, Stürme werden immer wilder, alle Extreme verstärken sich, Schwankungen lassen sich nicht mehr vorausberechnen. Für viele Weltgegenden wäre es zwar nett, wenn es etwas wärmer wäre. Aber die globale Erwärmung bedeutet zugleich, dass weniger Regen auf fruchtbares Land fällt, dass Wälder absterben, der Grundwasserspiegel sinkt und der Meeresspiegel weltweit ansteigt, weil das Eis in Arktis und Antarktis schmilzt. Wieviel Zeit haben wir noch, bevor Hunderten Millionen von Menschen kaum noch das nackte Leben bleibt? Bevor Sturm- und Flutkatastrophen Hunderte Millionen aus ihren Heimaten vertreiben? Bevor Städte und ganze Inseln buchstäblich untergehen?

Den kompletten Artikel finden Sie hier

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Quelle   oya 2012