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15.08.2012

Städte müssen im Großen denken

EU-Initiative Concerto gibt Beispiele für die Quartierssanierung.

Europas Städte stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Bis 2020 sollen sie ihren CO2-Ausstoß um 20 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduzieren, ihre Energieeffizienz um 20 Prozent verbessern und den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch auf 20 Prozent erhöhen. Und das bei begrenzten Mitteln. Gefragt sind daher Konzepte, die aufzeigen, wie sich ganze Stadtviertel kostenoptimal energetisch umgestalten lassen. Hier setzt die EU-Initiative Concerto an.

"Seit 2005 fördert die Europäische Kommission mit Concerto Demonstrations- und Forschungsprojekte, die ihren Schwerpunkt auf die Entwicklung von Stadtteilen - Neubauten und Sanierung - legen und dabei erneuerbare Energien nutzen und energieeffiziente Maßnahmen anwenden", berichtet Valerie Bahr, Projektleiterin am Steinbeis-Europa-Zentrum und Koordinatorin für die Evaluierung und Verbreitung der Projektergebnisse von Concerto.

Inzwischen finden sich Concerto-Projekte in 58 Städten in 23 europäischen Ländern. Allen gemeinsam ist das Ziel, die CO2-Emissionen auf die kostengünstigste Art und Weise zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität im urbanen Raum zu verbessern. Hinzu kommt der ganzheitliche Ansatz bei der Planung und darüber hinaus.

So werden bei der Verbesserung der Energieeffizienz nicht die einzelnen Gebäude für sich betrachtet, sondern nach der energie- und kostenoptimalen Lösung für das gesamte Quartier gesucht. Die kann je nach lokalen Gegebenheiten variieren. In dünner besiedelten Stadtteilen mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern etwa ist es oft die beste Wahl, die Gebäude aufwändig energetisch zu sanieren und dann die bestehende Heizung durch eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe zu ersetzen. In dichter besiedelten Quartieren mit großen Mehrfamilienhäusern dagegen ist unter Umständen die Errichtung eines neuen oder der Ausbau eines bestehenden Fernwärmenetzes die ökonomisch sinnvollere Alternative.

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen

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Quelle   EnBauSa GmbH | Silke Thole 2012