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15.09.2012

USA kommender Solar-Star

Im Bereich der photovoltaischen Stromerzeugung sticht derzeit ein Markt besonders hervor: In den USA häufen sich sowohl Großanlagen wie auch dezentrale Dachbauten.

Die Investitionen in die Photovoltaik sind entsprechend überragend - ein Überblick von Solarmedia.

Diese Meldung sticht hervor: First Solar Inc. (Tempe, Arizona, USA) berichtet, dass es 250 Megawatt (MW) des Photovoltaik-Kraftwerks Agua Caliente in Betrieb genommen hat. Damit ist die Freiflächenanlage im Bezirk Yuma (Arizona) die weltweit größte Solaranlage dieser Art. Die Gesamt-Nennleistung wird nach Fertigstellung 290 MW betragen. Diese ist für 2014 geplant. Das Projekt habe bisher alle vertraglichen Meilensteine erfüllt und die Vorgaben für die Bauzeit und -sicherheit sogar übertroffen. Quelle: Solarserver

Aber auch die Angaben zum Gesamtmarkt überzeugen: Nachdem schon im ersten Quartal 2012 überdurchschnittlich viele Solaranlagen in den USA neu in Betrieb gingen, steigerte sich die Zahl der Photovoltaik-Neuinstallationen in den Vereinigten Staaten im zweiten Quartal nochmals deutlich. Das belegt eine aktuelle Studie der Marktforscher von GTM Research aus Boston. Demnach wurden zwischen April und Juni landesweit Photovoltaik-Kraftwerke mit zusammen 742 Megawatt (MW) ans US-Stromnetz angeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der Neuinstallationen damit deutlich mehr als verdoppelt. Konkret stieg die Anzahl der neuen Solaranlagen in den USA um 116 Prozent. Und verglichen mit dem starken ersten Quartal 2012 gingen 45 Prozent mehr neue Sonnenstrom-Anlagen in Betrieb. Insgesamt kletterte die installierte Solarstromkapazität der USA damit auf 5.700 MW (zum Vergleich: im weltgrössten Markt Deutschland wird sie Ende Jahr gegen 30.000 MW erreichen). Quelle: ecoreporter.de

Etwas kleinere Brötchen bäckt die deutsche Solarworld auf dem US-amerikanischen Markt: SolarWorld Industries Americas hat mit dem Bau einer 25-Megawatt-Photovoltaikanlage in der südkalifornischen Mojave-Wüste begonnen. Das Projekt mit dem Namen „Desert Star“ soll den Angaben zufolge noch in diesem Jahr fertig werden. Stromabnehmer ist der Versorger „Southern California Edison”. Das Beispiel zeigt, dass der deutsche Modulproduzent dank seiner dortigen Produktion in den USA immer noch zum Zuge kommt. Quelle: SolarWorld AG

All diese Beispiele passen zu einer Studie, die für die USA besonders das gute Klima betreffs Investitionen in der Solarenergie hervorhebt: Ernst & Young hat seinen Attraktivitätsindex für erneuerbare Energien im zweiten Quartal 2012 veröffentlicht. Danach nimmt China bezogen auf alle erneuerbaren Energien eine Spitzenposition ein.

Die USA sind bei Photovoltaik- (PV) und solarthermischen Kraftwerken (CSP) nach wie vor auf Platz eins. Die Neuinvestitionen in die Solar-Branche stiegen seit dem ersten Quartal um 24% auf 59,6 Milliarden US-Dollar (46,5 Milliarden Euro), Fusionen und Übernahmen sanken um 50% auf rund 10 Milliarden USD (7,8 Milliarden Euro). Der Bericht stufte die USA im Index für alle erneuerbaren Energien ARI (all renewables index) um 1,5 Punkte herab. Sie liegen damit zusammen mit Deutschland auf Platz zwei. Quelle: Solarserver

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Quelle   Solarmedia | Guntram Rehsche 2012