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01.11.2012

Gebäudewirtschaft kann 20 Prozent Energie sparen

Netzwerke und Contracting sind wichtige Hebel zur Energieeffizienz.

Auf der International Conference on Building Performance icbp 2012 in Berlin wurden Technologien und Methoden zur Energieeffizienz und Energieeinsparung im Bereich der Gebäudewirtschaft erörtert, die einen Teil der Energiewende ausmachen. Netzwerke zur Energieeinsparung und Contracting-Modelle stellen sich dabei als erfolgreiche Methoden heraus.

Bis vor wenigen Jahren wurde eine steigende Wirtschaftsleistung mit einem steigenden Energieverbrauch verbunden, berichtete Harald Bradke, Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe. Doch Länder wie die Schweiz und Dänemark hätten es bereits vorgemacht und trotz wachsender Wirtschaft ihren Primärenergieverbrauch gesenkt.

In der Schweiz werden Energieeffizienz-Modelle in Industriebetrieben schon praktiziert und gelten als interessanter Ansatz für die Gebäudewirtschaft. Während etwa der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die Energie-Einsparmöglichkeiten häufig schon als ausgereizt betrachtet, hält das Fraunhofer ISI eine Einsparung von im Durchschnitt 20 Prozent im Bereich der Gebäudewirtschaft für möglich.

Schuld an falschen Annahmen wäre häufig mangelndes Wissen oder auch Interesse von Seiten der Unternehmen oder Energieberater, so Bradke. Daher sei ein Wissensaustausch der Verantwortlichen besonders relevant. Ein solches Netzwerk hat das Fraunhofer ISI lanciert; dort treffen sich Unternehmer und Energieexperten zum fachlichen Austausch. Bislang haben sich in Deutschland 30 Netzwerke verschiedener Unternehmen mit 362 Teilnehmern gebildet; Klimaschutz- und Energieeffizienz-Netzwerke mit 10 bis 15 Unternehmen böten ein optimales Preis-Leistungsverhältnis, um die vorhandenen Potenziale zu heben, so Bradke.

Den kompletten Artikel finden Sie hier

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Quelle   enbausa.de | Nicole Allé 2012