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29.11.2012

DBFZ Wissenschaftler prognostizieren für 2012 500 neue Bioenergieanlagen

Die Stromerzeugung des Anlagenparks wird damit im Jahr 2012 voraussichtlich um etwa 3,6 TWhel im Vergleich zum Vorjahr steigen.

Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler im Rahmen einer Studie für die Arbeitsgruppe Erneuerbare- Energien-Statistik (AGEE-Stat) des Bundesumweltministeriums zur „Fortschreibung der Daten zur Stromerzeugung aus Biomasse“. Die Zielstellung des Vorhabens war es, eine Vorschau zur Entwicklung des Bioenergieanlagenparks in Deutschland zu geben.

Demnach wird sich die Anzahl der Bioenergieanlagen zur Strom- bzw. gekoppelten Strom- und Wärmebereitstellung in Deutschland Ende 2012 im Vorjahresvergleich um etwa 6 % in Bezug auf die Anlagenanzahl bzw. um etwa 9 % hinsichtlich der installierten elektrischen Leistung erhöhen. Zur Kapazitätserweiterung tragen neben Neuanlagen auch eine Vielzahl von Anlagenerweiterungen – insbesondere im Biogassektor – bei. Der Zubau ist bei den Biogasanlagen über das gesamte Leistungsspektrum sichtbar, konzentriert sich jedoch auf Anlagen zwischen 70 bis 1.000 kWel.

Im Festbrennstoffsektor schreitet vor allem der Anlagenzubau im kleinen Leistungsbereich voran (bis 500 kWel). Es wird prognostiziert, dass bis Jahresende mit dem vorhandenen Anlagenpark aus (Heiz-)Kraftwerken, Holzvergasungsanlagen, Biogas- und Pflanzenöl-BHKW ein Zuwachs der Stromerzeugung von etwa 3,6 TWhel im Vergleich zu 2011 realisiert werden kann. Auch bei der Wärmeproduktion ergibt sich ein Plus von rund 9 % in 2012 (ca. 2 TWhel).

Darüber hinaus werden bis Ende des Jahres 2012 über 30 Biogasaufbereitungsanlagen ihren Betrieb aufnehmen und Biomethan ins Erdgasnetz einspeisen, welches zusätzlich zur Strom-, Wärme bzw. Kraftstoffbereitstellung genutzt wird.

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Quelle   DBFZ 2012