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16.12.2012

Wärmepumpen sollen ins Smart Grid

Erste Geräte sind für die ISH 2013 angekündigt.

Vor zwei Jahren hatte der Bundesverband Wärmepumpe Ideen vorgestellt, wie Wärmepumpen zum Lastausgleich in Stromnetzen eingesetzt werden können. Nun haben sich die im Verband organisierten Unternehmen auf ein gemeinsames Verfahren geeinigt und demonstrieren das mit einem Smart-Grid-Ready-Siegel.

"Wir nutzen für unsere Lösung den Rundsteuerempfänger. Den hat jede Wärmepumpe, die einen Wärmepumpentarif hat", erklärt Kai Schiefelbein, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Wärmepumpe und Technikvorstand bei Stiebel Eltron das Konzept.

Ein Rundsteuerempfänger ist ein Gerät, das alle diejenigen jetzt schon haben, deren Wärmepumpe beim Bezug des Stroms den Wärmepumpentarif nutzt. Dieser Tarif setzt voraus, dass der Netzbetreiber das Gerät abschalten darf. Die Netzbetreiber können damit Lastspitzen reduzieren und die Stabilität der Netze erhöhen.

Wärmepumpen, die Smart Grid Ready sind, lassen sich künftig nicht nur ab-, sondern auch anschalten. Die Kommunikation funktioniert aber nach wie vor nur in eine Richtung, vom Versorger hin zu den Geräten. Das sei ein erster großer Schritt, so Schiefelbein. Die jetzige Lösung habe den Vorteil, dass sie bei bereits installierten Geräten funktioniere, ohne dass die Energieversorger dafür viel investieren müssen.

Den kompletten Artikel finden Sie hier

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Quelle   EnBauSa GmbH | Pia Grund-Ludwig 2012