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09.02.2014

Batteriespeicher als neues Geschäftsmodell für Stadtwerke

Internationales Stadtwerke-Projekt erarbeitet Alternativen zum solaren Heimspeicher.

Ein internationales Konsortium aus 17 Energie-, Forschungs- und Beratungsunternehmen aus Deutschland und der Schweiz hat Ende 2013 ein Projekt gestartet, um alternative Geschäftsmodelle für solare Batteriespeicher zu entwickeln.

Im Fokus stehen dabei Lösungen für größere Liegenschaften und Quartiere, die für Endkunden attraktiver sind als individuelle Heimspeicher und gleichzeitig auch einen Beitrag zur Energiewende leisten können. Erste Prototypen werden bis Mai 2014 erarbeitet, anschließend erfolgt eine Erprobungsphase im Markt.

Batteriespeicher sind eine zentrale Komponente der Energiewende. Unterstützt von einem Anreizprogramm der KfW werden aktuell insbesondere in Privathaushalten solare Batteriespeicher installiert. Einer breiten Markteinführung stehen allerdings die aktuell noch hohen Kosten sowie verschiedene technische und rechtliche Herausforderungen entgegen.

Das Konsortium will daher alternative Lösungen entwickeln, die für die Endkunden gleichermaßen kostengünstiger und komfortabler sind als private Heimspeicher und zusätzlich einen Beitrag z.B. zur Netzstabilisierung leisten können. Angeboten werden die Lösungen sowohl Privat- und Gewerbekunden wie auch der Wohnungswirtschaft.

Die Partner nutzen für das Projekt dabei eine neue Methodik, mit der Geschäftsmodelle deutlich schneller und erfolgreicher erarbeitet werden können als mit konventionellen Innovationsstrategien.

Geleitet wird das Konsortium von dem Freiburger Beratungsunternehmen schäffler consult, unterstützt von dem Cluster StoREgio Energiespeichersysteme e.V. in der Metropolregion Rhein-Neckar. Weitere Partner sind die Energieversorger HSE, MVV Energie, TWL, die Stadtwerke Heidelberg, Mainz, Speyer, Stuttgart, Tübingen sowie die Schweizer Versorger ewz und IWB. Partner aus dem Bereich Forschung, Beratung und Technologie sind die Deutsche Telekom, die Energieagentur Rheinland-Pfalz, das Fraunhofer ISE, das Fraunhofer ITWM sowie das KIT.

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Quelle   Schäffler Consult 2014