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13.10.2014

"Photovoltaik-Anlagen ohne Förderung errichten"

Ein hoher Eigenverbrauch - des selbst erzeugten Solarstroms - kann durch ein intelligentes Energiemanagement und eine optimale Abstimmung der Anlagengröße auf den Strombedarf im Gebäude erreicht werden.

Wie das im Detail funktioniert und sich rechnet zeigt ein neuer Leitfaden auf. In Kooperation mit der Solarberatung Dachgold e.U. hat die AEE Salzburg einen Leitfaden „In 7 Schritten zur Photovoltaik-Anlage ohne Förderung“ erstellt. Der Leitfaden verdeutlicht Schritt für Schritt wie eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann – ohne Inanspruchnahme von Förderungen.

Der Leitfaden nimmt Rücksicht auf die gesetzlichen Unterschiede in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben den technischen Grundlagen geht der Leitfaden insbesondere auf rechtliche und wirtschaftliche Aspekte von netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen ein.

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaik-Anlage ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms. Aufgezeigt wird ebenfalls wie Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad zusammenhängen, damit die Stromrechnung soweit wie möglich gesenkt werden kann.

Insbesondere landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe profitieren durch eine Photovoltaik-Anlage. Die Stromkosten sind hoch und der erzeugte Solarstrom deckt sich mit dem Strombedarf vor Ort. Somit werden Eigenverbrauchsquoten von über 80% erzielt. Der Autarkiegrad beträgt bis zu 50% - das heißt die Stromrechnung kann unter optimalen Bedingungen bis zu 50% gesenkt werden. Eine Photovoltaik-Anlage amortisiert sich dann bereits in weniger als 10 Jahren.

Der Leitfaden kann optional mit einem Stromgestehungskosten-Rechner bestellt werden. Dieser Rechner ermöglicht auch die Berechnung der individuellen Stromgestehungskosten der Photovoltaik-Anlage. Der Vorteil: Die Berechnung der Kosten einer Kilowattstunde Solarstrom zeigt auf einen Blick wie viel günstiger der Solarstrom ist als jener Strom, den man an den Energieversorger zu zahlen hat.

Weil die Preise für Photovoltaik-Anlagen seit 2006 bereits um 70% gefallen sind kostet eine Kilowattstunde Solarstrom - je nach Anlagengröße - nur mehr zwischen 6 und 10 Cent/kWh. Da lohnt es sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu haben und möglichst viel Solarstrom selber zu verwenden. Wie das funktioniert zeigt der neue Leitfaden im Detail auf.

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Quelle   AEE Salzburg 2014Dachgold e.U. 2014