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02.08.2012

Die Sonne ist ein göttliches Symbol

Die Sonne ist unsere „loyalste“ Energiequelle. Das war so, das ist so und das wird noch mindestens vier Milliarden Jahre so bleiben.

Die Sonnenblume dreht sich, um der Sonne folgen zu können. So hat es vor über 500 Jahren Leonardo da Vinci erstmals in seinen botanischen Studien beschrieben. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Sonnenblume von den Spaniern aus Südamerika nach Europa gebracht. Sie galt den Azteken als heilig und war das Emblem des Sonnengotts der Inka. Diesen Zusammenhang kann man heute noch am Sonnentempel in Machu Pichu erkennen.

Bald nach ihrer Ankunft in Europa war die Sonnenblume zum Symbol der Loyalität geworden, „weil sie so treu dem Lauf der Sonne folgt“, schreibt der britische Publizist Richard Cohen in seinem neuen, einzigartigen Buch „Die Sonne – der Stern, um den sich alles dreht.“ Ein wahrhaft erleuchtendes Buch!

Auf die „Loyalität“ der Sonne haben sich bisher alle menschlichen Kulturen und alle Religionen und Weisheitslehren zu allen Zeiten auf allen Kontinenten verlassen: Die Sumerer, die Babylonier und die Ägypter. Die Griechen und die Römer. Die Chinesen und die Japaner. Die Inder und die Araber. Die Maoris in Neuseeland und die Aborigines in Australien. Die alten Kelten und die Indianer-Kulturen in beiden Amerikas – bis heute.

Nikolaus Kopernikus schrieb im 16. Jahrhundert: „In der Mitte von allen aber hat die Sonne ihren Sitz. Denn wer möchte sie in diesem herrlichen Tempel als Leuchte an einen anderen Ort oder gar besseren Ort stellen? So nennen doch einige sie durchaus passend die Leuchte der Welt.“

Heute weiß es die moderne Astrophysik noch weitaus präziser: Wenn die „Leuchte der Welt“, also die Sonne, nur drei Wochen nicht scheinen würde, dann hätten wir auf unserem schönen Planeten Erde eine Temperatur von minus 273 Grad. Das aber hieße: alles Leben wäre tot – kein Baum, keine Pflanze, kein Tier und kein Mensch. Nach drei Wochen ohne Sonne wäre die Erde wieder „öd und leer“ wie am Beginn der Schöpfung. Kein Lebewesen kann drei Wochen ohne Sonne, ohne Licht, überleben. Die Sonne ist die größte Energiequelle im System, in dem wir leben und von dem unser Leben abhängig ist.

Die Sonne ist unsere „loyalste“ Energiequelle

Das war so, das ist so und das wird noch mindestens vier Milliarden Jahre so bleiben. Das zeigt uns Richard Cohen in wunderbaren Geschichten auf über 600 Seiten. Dieses Buch ist ein „glorreicher literarischer Spaziergang in der Sonne“ schreibt „The Guardian“. Und „The New Yorker“ meint: „Ein ebenso umfassendes wie geistreiches Werk.“

Die Sonne schickt uns jeden Augenblick unseres Hierseins 15.000 mal mehr Energie Energie wie zurzeit sieben Milliarden Menschen auf unserer Erde verbrauchen. Die Sonnenstrahlen schenken uns alle 30 Minuten mehr Energie wie die Menschheit in einem Jahr konsumiert. Und nur deshalb ist unser Planet Erde der Garten im ansonsten kalten und unbelebten Universum. Nur weil unsere Erde den exakt richtigen Abstand zur Sonne von 150 Millionen Kilometern hat, ist hier Leben möglich. Ein unglaubliches Wunder und einmalig.

Kein Wunder also, dass ein Sonnenfan wie Richard Cohen in seinem Buch tausende Geschichten über die Sonne aus allen Kulturen meisterhaft erzählt. Er hat an seinem überwältigenden Opus acht Jahre gearbeitet und zeigt, dass die Sonne Quell und Garant allen Lebens ist – das Maß aller Dinge.

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Quelle   © Franz Alt 2012