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09.08.2012

Kriege um Wasser, Energie, Rohstoffe

Die Plünderung der Welt stoppen – Die Politik entmilitarisieren.

Nach der Finanz- und Weltwirtschaftskrise 2008/09 ist die europäische kapitalistische Welt 2011 in eine neue Krise geschlittert, die jetzt auch die Staatshaushalte der EU-Mitglieder und die gemeinsame Währung bedroht.

Zugleich wurde die Welt Zeuge eines beispiellosen Aufbruchs der Menschen im arabischen Raum – mit ungewissem Ausgang. Die Mandatierung einer Militärintervention in Libyen durch den UN-Sicherheitsrat - von der NATO bereitwillig in einen sieben Monate dauernden Luftkrieg „umgesetzt“ – deutet eine „Weiterentwicklung“ des Völkerrechts an, die aus friedenswissenschaftlicher Sicht einen Rückfall in die Theorie vom „gerechten Krieg“ darstellt.

Daneben bleiben alle überkommenen Probleme der internationalen (Gewalt-)Beziehungen auf der Agenda: die diversen Konflikte in Zentralafrika und am Horn von Afrika, der erklärte Krieg in Afghanistan und der unerklärte Krieg in Pakistan, die schwierige Versorgung der Menschen in der Dritten Welt mit bezahlbaren Lebensmitteln, mit sauberem Wasser und beim Zugang zu Gesundheitsdiensten, die fortschreitende Klimaerwärmung oder die Zunahme rechtsradikaler bis faschistoider Bewegungen und Parteien in Nord-, Mittel- und Osteuropa.

Der vorliegende Band der „Kasseler Schriften zur Friedenspolitik“ analysiert diese und andere Probleme der Entwicklung unseres Planeten aus friedenspolitischer Sicht. Den Texten liegen Vorträge und Referate des 17. Friedenspolitischen Ratschlags (Dezember 2010) und der „Friedensvorlesung“ 2011 an der Uni Kassel zu Grunde.

Mit Beiträgen:

Detlef Bimboes * Maybrit Brehm * Murat Çakır * Heinrich Hannover * Helge von Horn * Živadin Jovanović * Christian Koch * Ralph M. Lüdtke * Ueli Mäder * Hans Mausbach * Jürgen Nieth * Bernhard Nolz * Werner Ruf * Ulrich Schneider * Michael Schulze von Glaßer * Arne C. Seifert * Peter Strutynski * Achim Wahl * Jürgen Wagner * Rolf Wekeck

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Quelle   AG Friedensforschung Kassel 2012