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13.09.2012

Vom Verstummen der Welt

Wie uns der Verlust der Artenvielfalt kulturell verarmen lässt.

Der Naturhistoriker und Biologe Marcel Robischon mahnt daher einen anderen Umgang mit der Natur und einen Schutz ihrer Artenvielfalt an. Nicht schulmeisterlich, sondern literarisch und unterhaltsam, mit einer abwechslungsreichen Reise-Revue, die uns die enge Verzahnung von Natur und Kultur vor Augen führt. (literaturwelt.de)

Das "Tal der Bären" oder der "Berg der Geier" – Reminiszenzen an eine Zeit, als die großen Wildtiere auch bei uns noch zahlreich waren. Heute sind sie zurückgedrängt oder längst ausgestorben. Mit ihrem Verschwinden verarmt nicht nur unser natürlicher Reichtum; wir selbst verlieren mit den Farben, Düften und Klängen das Instrumentarium zur Schärfung unserer Sinne und damit ein Reservoir, aus dem menschliche Kultur seit Jahrtausenden schöpft.

Was bedeutet es für unser Denken, wenn die Vielfalt der Arten als Ideengeber für unsere Phantasie verschwindet, wenn die Welt immer eintöniger wird?

Marcel Robischon lädt den Leser zu einer poetischen Reise voller Abenteuer, Wunder und Erkenntnis ein. Er schärft unsere Sinne und weckt unser Mitgefühl für den grünen Papagei, der arglos in seinen menschengemachten Tod fliegt.

Er öffnet uns die Augen für die Schönheit und wir ahnen, wie die wilde Musik der verlorenen Vögel einmal geklungen hat – und warum es überlebenswichtig ist, uns an all das zu erinnern und so zu verhindern, dass alles immer gleicher wird und wir nirgends mehr Antworten für die Zukunft finden.

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Quelle   oekom verlag 2012