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25.04.2013

Fair Finance - Das Kapital der Zukunft

Wem kann man sein Erspartes noch anvertrauen, wer wirtschaftet verantwortungsbewusst?

Mörderische Risiken, Zinsmanipulationen, Rekord-Boni und Bankrotterklärungen – die Exzesse des Kasino-Kapitalismus haben das Vertrauen der Menschen in die Finanzwelt zerstört.

Karl Peter Sprinkart und Franz-Theo Gottwald stellen echte Alternativen für all diejenigen vor, die ihr Geld nachhaltig anlegen und zugleich Gutes bewirken wollen. Das Spektrum reicht von Mikrokrediten und Regionalwährungen über Banken, die nach ethischen Kriterien in gesellschaftliche Zukunftsprojekte investieren, bis hin zu innovativen Fonds, die neben wirtschaftlichen auch soziale Renditen erzielen. So wird Geld wieder das, was es sein soll: ein Mittel, um die Zukunft sinnvoll zu gestalten.

Waren Banker einst smarte Leitbilder eines blühenden Kapitalismus, ist ihr Image heute nachhaltig beschädigt. Durch wahnwitzige Spekulationen haben sie die Welt 2008 in eine folgenschwere Finanzkrise gestürzt, deren Nachwirkungen wir heute als Staatsschuldenkrise mit großen sozialen Kollateralschäden durchleben müssen.

Ist es da nicht an der Zeit, reinen Tisch zu machen? Gewiss, die Politik versucht, mittels Gesetzen, die Märkte zu bändigen, und weiß doch zugleich, dass damit neue Schlupflöcher entstehen. Vielversprechender und vor allem zukunftsweisend sind dagegen andere Ansätze. Sie existieren in den Randzonen der Finanzmärkte und zielen darauf ab, die finanzwirtschaftlichen Instrumente auf soliden realwirtschaftlichen Boden zu stellen und mit neuen Inhalten zu füllen.

Fair Finance fragt nicht nach dem kurzfristigen Gewinn, jagt nicht der Rendite um jeden Preis hinterher, sondern will mit seiner nachhaltigen Wirtschaftsweise einen positiven sozialen, kulturellen, umwelt oder gesundheitspolitischen Beitrag für die Menschheit leisten.

Karl Peter Sprinkart und Franz-Theo Gottwald stellen anhand von Beispielen die ganze Bandbreite innovativer Finanzprojekte vor, in die jeder von uns investieren kann – zum eigenen und zum Vorteil seiner Mitmenschen. Seien es Banken, die nach ethischen Grundsätzen agieren, Regionalwährungen, die die lokale Wirtschaft unterstützen, Genussrechte, Mikrokredite, Stiftungsfonds oder Genossenschaften – sie alle eint der Anspruch, dass Geld primär Kapital ist, das für eine lebenswerte Zukunft verantwortungsvoll und umsichtig eingesetzt werden will. Denn das zahlt sich am Ende wirklich aus.

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Quelle   Herbig Verlag 2013