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20 europäische Städtevertreter gehen im Klimaschutz voraus

Im europäischen Städtenetzwerk Club de Strasbourg hat die Stadt Graz mit Eco World Styria eine gemeinsame Übereinkunft erarbeitet.

Darin bekennen sich 20 europäische Städtevertreter zu noch mehr Klimaschutz in der eigenen Stadt und ermutigen die COP21-Verhandler ein verbindliches Abkommen zu erzielen. Die Vizebürgermeisterin von Strasbourg legt dies den politischen Entscheidungsträgern des Klimagipfels vor.

75% der Bevölkerung der Europäischen Union leben in Städten und tragen damit signifikant zum Ausstoß von Treibhausgassen wie CO2 bei. 40 europäische Städte arbeiten seit mehr als 10 Jahren eng im Städteverbund Club de Strasbourg zusammen, davon entwickeln 21 unter der Leitung der Stadt Graz und koordiniert von Eco World Styria die urbanen Lösungen der Zukunft. Im Fokus stehen Themen wie sanfte urbane Mobilität, die nachhaltige Stadtteilentwicklung sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Mit dem neuen Bekenntnis dieser Kommunen werden das große Einsparungspotenzial von Emissionen sowie das Engagement der europäischen Städte in den Fokus gerückt und gleichzeitig eine Übereinkunft zu einem gemeinsamen Klimabündnis gefordert.

„Die Stadt Graz setzt auf zentrale Stärken, insbesondere in der Umwelttechnik. Nahezu die Hälfte aller Umwelttechnik-Unternehmen der Steiermark haben ihren Sitz in Graz. Im Club de Strasbourg mit Grazer Beteiligung haben heimische Unternehmen internationale Kontakte für neue Projekte geknüpft,“ freut sich Wirtschaftsstadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch.

Beim Treffen des Club de Strasbourg dieser Tage präsentierten Unternehmen ihre innovativen Technologien vor Städtevertretern. Das erfolgreiche Grazer Start-up Bike Citizens sorgte mit seiner revolutionären Fahrrad-Navigationsapp für Furore und navigiert als direkte Folge nun Radfahrer durch die Kulturhauptstadt Marburg. Der Solarspezialist SOLID stellte die aktuellen Ziele für das Grazer Fernwärmenetz bis 2020 vor: gemeinsam mit der Energie Steiermark werden Gigasolar-Anlagen simuliert, die bis zu 50 Prozent des Wämebedarfs mit Solarenergie abdecken, welche als Vorzeigemodell auch für weitere Städte angeregt diskutiert wurden.

Quelle

Eco World Styria 2015

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