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26.06.2017

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette „KettenreAktion Tihange“: 90 Kilometer Protest grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland / Rückenwind für europäischen Atomausstieg.

An der Menschenkette gegen die Atomkraftwerke Tihange und Doel und für einen europäischen Atomausstieg haben sich heute nach Zählungen auf allen Streckenabschnitten 50.000 Menschen beteiligt.

Dazu Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die regionalen Organisatoren tatkräftig unterstützt hat: „Wir haben den größten Anti-Atom-Protest seit den Demonstrationen nach der Katastrophe von Fukushima erlebt. Immer mehr Menschen nehmen die Bedrohung durch die störanfälligen Reaktoren nicht länger hin und beginnen sich zu wehren.

Der grenzüberschreitende Protest gibt dem ganzen noch eine besondere Note: Die Menschen schließen sich zusammen gegen eine Atomwirtschaft, die längst international kooperiert. Die gestrige Aktion bringt Rückenwind für die Forderung nach einem euorpäischen Atomausstieg. Jetzt muss die Politik handeln. Zum einen die Regierung in Belgien – dort müssen die maroden Atommeiler endlich abgeschaltet werden.

Aber auch in Deutschland, wo immer noch acht alte Atomkraftwerke am Netz sind und die Brennelementefabrik in Lingen weltweit Reaktoren mit Brennstoff versorgt. Damit muss endlich Schluss sein.“

© Klimaretter.info: "Schon seit Monaten bemühen sich auch das Bundesumweltministerium und die nordrhein-westfälische Landesregierung, die Abschaltung der beiden AKW zu beschleunigen. Die "beunruhigenden Nachrichten über Zwischenfälle, Wartungsmängel oder über terroristische Bedrohungen machen unsere Sorgen nicht geringer", hatte die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks Anfang April erklärt."  


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Quelle   .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie 2017

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