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10.04.2017

Trump beim Klima allein zu Haus 

Die Anti-Klima-Politik von US-Präsident Donald Trump findet bei den Bürgern seines Landes wenig Zustimmung.

Wie eine Umfrage der Quinnipiac University in dieser Woche ergab, lehnen drei von vier US-Amerikanern die drastischen Einschnitte ab, die bei der Klimaforschung vorgenommen werden sollen. Auch die Rückabwicklung der Klimaschutzmaßnahmen von Trump-Vorgänger Barack Obama, mit der das neue Staatsoberhaupt Ende März per Dekret begonnen hat, wird von einer deutlichen Mehrheit – nämlich 62 Prozent – abgelehnt. Lediglich 28 Prozent befürworten das Klima-Rollback.

Auch mit seiner Behauptung, der Klimawandel sei bloß ein "Schwindel", kann Trump nur eine Minderheit hinter sich versammeln. 76 Prozent seiner Landsleute halten den Klimawandel für sehr real und sind darüber "besorgt" oder "sehr besorgt". In der Vor-Trump-Zeit war die Zahl der Besorgten noch deutlich geringer. Im Dezember 2015 waren es 66 Prozent.

Laut Umfrage glauben 65 Prozent der US-Bürger, der Klimawandel sei durch den Menschen verursacht. Zu demselben Ergebnis kam kürzlich auch eine Erhebung von Forschern der Universität New Hampshire.

Die Mehrheit – 59 Prozent – will denn auch, dass mehr gegen den Klimawandel und seine Folgen unternommen wird. Nur 18 Prozent sprechen sich für weniger Klimaschutz aus.

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Quelle   Der Bericht wurde von der Redaktion „KLIMARETTER.INFO“ (vk) 2017 verfasst – das Nachrichten- und Debattenmagazin zu Klima und Energiewende – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung von „Klimaretter.info“ (post@klimaretter.info) weiterverbreitet werden!   

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