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12.05.2017

Trump scheitert beim Methan

US-Präsident Donald Trump ist mit dem Versuch gescheitert, Umweltbestimmungen für Methan-Emissionen zu kippen.

Mit einer knappen Mehrheit von 51 zu 49 Stimmen sprach sich der Senat gegen die Abschaffung einer Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama aus. Diese sieht vor, dass der Austritt des hochwirksamen Treibhausgases Methan bei der Öl- und Gasförderung reduziert werden muss.

Überraschenderweise stimmten auch drei Republikaner mit den Demokraten gegen Trumps Streichversuch: John McCain (Arizona), Lindsey Graham (South Carolina) und Susan Collins (Maine).

Obama hatte die Methan-Regulierung erst im letzten November eingeführt. Sie schreibt Öl- und Gasfirmen vor, das Methan, das bei der Förderung entweicht und abgefackelt wird ("Flaring"), aufzufangen. Dadurch sollen rund 180.000 Tonnen Methan pro Jahr weniger in die Atmosphäre gelangen.

Auch der Staat hat etwas davon. Da die Lizenzgebühren, die die Firmen zahlen müssen, sich danach richten, wie viel Öl und Gas sie aus dem Boden holen und tatsächlich erfassen, erhöhen sich die Gebühren, wenn weniger von dem Begleitgas Methan abgefackelt wird. Schätzungen zufolge bringt die Obama-Regelung drei bis 13 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Einnahmen.

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Quelle   Der Bericht wurde von der Redaktion „KLIMARETTER.INFO“ (vk) 2017 verfasst – das Nachrichten- und Debattenmagazin zu Klima und Energiewende – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung von „Klimaretter.info“ (post@klimaretter.info) weiterverbreitet werden!    

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