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09.03.2019

Franz Alt: Fukushima: Acht Jahre später

Transparenz TV:  Fukushima - Acht Jahre nach der Katastrophe

Zum Jahrestag der Katastrophe in Japan

Exakt heute vor 8 Jahren folgte auf ein Erdbeben und einen Tsunami der Super-Gau, der Größte Anzunehmende Unfall: In gleich drei Blöcken des japanischen Atomkraftwerks Fukushima kam es zur Kernschmelze. Große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt.

Die Folgen sind für den AKW-Betreiber Tepco bis heute kaum beherrschbar. Abertausende Tonnen kontaminiertes Kühlwasser lagern seitdem in eilig gezimmerten Rundtanks; dennoch fließt es aus, ist in weiten Teilen des Pazifischen Ozeans nachzuweisen. Die Aufräumarbeiten haben noch gar nicht richtig begonnen. Erst kürzlich gelangte ein Roboter in die Nähe der Kernschmelze.

Rund 170.000 Menschen wurden evakuiert. Die Zahl der direkten und indirekten Todesfälle ist unbekannt. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten.

Basierend auf den offiziellen Angaben zur Freisetzung von Radioaktivität durch den mehrfachen Super-GAU in Fukushima muss in Japan mit rund 4.000 bis 16.000 zusätzlichen Krebserkrankungen gerechnet werden, von denen 2.000 bis 9.000 tödlich verlaufen würden. „Schon heute sehen wir einen signifikanten Anstieg von Schilddrüsenkrebsfällen, die nicht mit einem so genannten Screening-Effekt erklärt werden können“, so der Kinderarzt und IPPNW-Vorsitzende, Dr. med. Alex Rosen.. „Allein in der Präfektur Fukushima mussten bereits 160 Kinder wegen rasanten Tumorwachstums, einer ausgeprägten Metastasierung oder einer Gefährdung vitaler Organe operiert werden, einige sogar mehrfach, da der aggressive Krebs nach der Operation zurück kam.“ IPPNW 2018

Franz Alt spricht mit dem Fukushima-Kenner Heinz Smital. Der Kernphysiker ist Teil des internationalen Greenpeace-Strahlenschutzteams und besuchte erst kürzlich die Region. Wir wollen auch wissen: Was passiert in Deutschland, wenn belgische oder französische Kernkraftwerke „durchbrennen“. 

  • Gast:  Fukushima-Kenner Heinz Smital
  • Moderation: Franz Alt

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Quelle   Transparenz TV: Thomas Link, Frank Farenski Film, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, Telefon: 0171 / 53 1 99 27,  E-Mail: link@newslab.de | Internet: www.transparenztv.com

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