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18.11.2018

Über die Gewinner und Verlierer der Erderwärmung

„betrifft: Der Klimacheck – Wie verändert sich die Natur?“ | Mittwoch, 28. November 2018, 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat schon heute Auswirkungen im Südwesten. In der SWR Dokumentation „betrifft: Der Klimacheck – Wie verändert sich die Natur?“ geht Axel Wagner auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung und zeigt Orte im Südwesten, wo der Klimawandel schon sichtbar ist oder wo sich bald Auswirkungen zeigen werden. Zu sehen am Mittwoch, 28. November, 20:15 Uhr, im SWR Fernsehen.

Spürbare Folgen der Erderwärmung

Wissenschaftsjournalist und Biologe Axel Wagner präsentiert viele Phänomene, die heute schon spürbar sind, aber sich weiter verstärken werden. So führt der durch die Erderwärmung bedingte vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit, nicht nur bei unseren Kulturpflanzen wie Kirsche und Apfel. Insekten aus Südeuropa erobern den Südwesten, Stechmücken treten gleich mehrfach im Jahr als Plage zutage, am Bodensee zeigen sich Vogelarten wie Flamingos. Dafür sind schon heute einige Vögel bei uns ausgestorben, weil es ihnen selbst in den Höhen des Schwarzwalds zu warm geworden ist, wie zum Beispiel der Zitronenzeisig. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur ein Problem für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Die Folgen der längeren Trockenperioden auf unsere Trinkwasserversorgung sind ebenso Thema des Films wie der Rückgang von Fichtenbeständen in unseren Wäldern. Gerade nach dem heißen Sommer 2018 dürfte auch den letzten Skeptikern klar sein, dass dies alles erst der Vorgeschmack auf die Folgen der bevorstehenden Erderwärmung ist.

„betrifft“ – aktuelle Themen, transparente Recherche

Die SWR Dokumentationen der Reihe „betrifft“ beleuchten aktuelle Themen gesellschaftlicher Relevanz, die ein breites Publikum ansprechen. Die Erzählhaltung bezieht Zuschauerinnen und Zuschauer in die Entstehung des Films mit ein. Recherchewege werden offengelegt und es wird thematisiert, warum gerade dieser Experte zu Wort kommt und ein anderer nicht. Auch Recherchepfade, die ins Leere laufen, können Teil des Films sein. „betrifft“ beschreibt keine Phänomene, sondern hinterfragt sie und macht Entwicklungsprozesse deutlich. Die Filme zeigen Entwicklungen auf, beziehen Standpunkt, liefern Analysen und erzählen Geschichten Einzelner.

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Quelle   SWR 2018

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